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Samstag, 30. Januar 2021

Messerschmitt Me 209 V1 - HUMA modell 1/72

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.


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Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
 

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Messerschmitt Me 209 ist eine Bezeichnung für zwei unterschiedliche Flugzeuge der Messerschmitt AG. Die erste Me 209 war ein reines Rennflugzeug aus dem Jahre 1938 und wurde aus Propagandagründen in Me 109 R umbenannt. Die zweite Version war eine erfolglose Weiterentwicklung der Bf 109 aus dem Jahre 1943.  


Die Me 209 wurde speziell zur Erringung des absoluten Geschwindigkeits-Weltrekordes konstruiert und gebaut. Konstruktionsleiter war Robert Lusser. Die Projektbezeichnung lautete P 1059.

Die Maschine war ein einsitziger Tiefdecker mit Einziehfahrwerk und ungewöhnlich weit hinten liegender Kabine. Das Flugzeug konkurrierte mit der als Jagdflugzeug entworfenen und für Rekordzwecke umgebauten Heinkel He 100. Der Erstflug der Me 209 V1 fand am 1. August 1938 in Augsburg-Haunstetten durch Hermann Wurster statt, wobei sich zeigte, dass die Maschine sehr schwierig zu fliegen war.

Die Rekordmotoren Daimler-Benz DB 601 erreichten eine Leistung von 1325 kW (etwa 1800 PS), hatten jedoch bei voller Leistung nur wenige Minuten Lebensdauer. Für eine Minute standen sogar bis zu 2300 PS zur Verfügung. Zur Motorkühlung kam ein neuartiger Verdampfungskühler zum Einsatz, um den Luftwiderstand herkömmlicher Kühler auszuschalten. Diese Kühlung verbrauchte jedoch bis zu neun Liter Kühlwasser pro Minute. Es waren 450 Liter Kühlflüssigkeit an Bord. Eine vorgesehene Oberflächenkühlung über die Außenhaut ließ sich nicht betriebssicher gestalten.

Am 26. April 1939 stellte Werkspilot Fritz Wendel mit der präparierten Me 209 V1 (D-INJR) einen neuen absoluten Geschwindigkeits-Weltrekord von 755,138 km/h auf. Um in der Öffentlichkeit den Anschein zu erwecken, die Maschine sei eine Variante des Standardjagdflugzeugs der Luftwaffe, der Messerschmitt Bf 109, entschied das Propagandaministerium unter der Leitung von Joseph Goebbels, die Rekordmaschine gegenüber der Fédération Aéronautique Internationale (FAI) „Me 109 R“ zu nennen. Erst 30 Jahre später, am 16. August 1969, wurde mit einer erheblich modifizierten F8F-2 Bearcat eine neue Rekordgeschwindigkeit von 777 km/h für kolbenmotorgetriebene Flugzeuge erreicht. Der Rekord steht heute bei 850,24 km/h, aufgestellt am 21. August 1989 ebenfalls mit einer modifizierten Grumman Bearcat.

Teile dieses ersten Prototyps Me 209 V1 befinden sich heute im Narodowe Muzeum Lotnictwa in Krakau.

Ursprünglich war tatsächlich vorgesehen, auf Grundlage des Typs ein Jagdflugzeug zu entwickeln; aufgrund des verwendeten Kühlsystems, der Oberflächenkühlung, und der daraus resultierenden Probleme wie Undichtigkeiten und Verzug der Beplankung wurde diese jedoch verworfen. Die Verwendung herkömmlicher Kühler und der Einbau von Bordwaffen brachten den Typ wieder in den Geschwindigkeitsbereich vorhandener Jagdflugzeuge. Daraufhin wurde das Projekt eingestellt. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Messerschmitt_Me_209

Videos: Erstflug eines unlackierten RC-Modells  













Sonntag, 27. Dezember 2020

Grumman F8F Bearcat - Monogram 1/72

Die Grumman F8F Bearcat war ein von Grumman gebauter kolbenmotorgetriebener trägergestützter Jagdeinsitzer in Ganzmetallbauweise. Die Produktion dieser Serie begann erst gegen Ende des Zweiten Weltkrieges, weshalb es zu keinem Kriegseinsatz mehr kam. 

 

Am 6. Oktober 1944 bekam Grumman von der US Navy den Auftrag zur Produktion von 2.023 F8F-1. Einige Monate später, am 5. Februar 1945, bekam Eastern Aircraft (General Motors) den Auftrag, 1876 Maschinen unter der Typenbezeichnung F8M-1 herzustellen. Grumman begann im Februar 1945 mit der Auslieferung. Die Bearcats wurden der Jagdstaffel VF-19 in Santa Rosa zugeteilt (die im Mai des Jahres 1945 aufgestellt wurde) und auf den leichten Flugzeugträger Langley verlegt.

Der Zweite Weltkrieg endete ohne einen Kampfeinsatz der F8F. Die Navy reduzierte ihre Bestellung auf 770 Maschinen, orderte aber zugleich 126 Maschinen des Typs F8F-1B. Diese waren anstelle der vier 12,7-mm-MG M2 und je 300 Schuss Munition mit vier 20-mm-Kanonen und je 200 Schuss Munition ausgestattet. Zusätzlich konnten die Maschinen zwei oder drei Außenlasten bis zu 908 kg mitführen. 15 Maschinen der Originalbestellung wurden mit dem APS-6-Radar unter den Tragflächen zu F8F-1N-Nachtjägern umgebaut.

Die im Juni 1947 zum Erstflug gestartete F8F-2 unterschied sich von der F8F-1 durch einen stärkeren 2250-PS-Motor R-2800-30W und den standardmäßigen Einbau der 20-mm-Kanonen sowie durch ein vergrößertes Seitenleitwerk. Auch hier gab es wieder einige Umbauten in Nachtjäger F8F-2N (etwa 15 Stück) und Fotoaufklärer F8F-2P (etwa 60 Stück). Daneben gab es zwei als G58A zivil registrierte Testflugzeuge.

Die Navy musterte weiterhin die alten Maschinen aus und ersetzte diese durch Bearcats. Die Produktion endete im Mai 1949. Zu dieser Zeit flogen zwölf Staffeln die F8F-1 und weitere zwölf die F8F-2. Zum Ende des Jahres 1952 wurde die F8F bei der US Navy außer Dienst gestellt. Die thailändische Luftwaffe musterte ihre letzten Bearcats 1960 aus. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Grumman_F8F

 




















Samstag, 29. August 2020

Caudron C.450 - FSC Dujin - resin 1/72

Die Caudron C.460 war ein Flugzeug des französischen Herstellers Caudron in Issy-les-Moulineaux (Seine). Varianten dieser Konstruktion waren die Caudron C.450 mit festem Fahrwerk und die Weiterentwicklung Caudron C.461.


Die Auslegung geht auf die Caudron C.362 zurück, die 1933 einen zweiten Platz beim Rennen Coupe Deutsch de la Meurthe erringen konnte. Der Konstrukteur Marcel Riffard verbesserte den Entwurf und baute ein Einziehfahrwerk ein. Insgesamt wurden wenigstens drei dieser Flugzeuge gebaut, um beim Coupe Deutsch 1934 eingesetzt werden zu können. Das von Charlestop gelieferte Einziehfahrwerk befriedigte aber nicht, so dass die Maschinen im Rennen von 1934 mit festem und verkleidetem Fahrwerk starten mussten. Die zu diesem Zeitpunkt als Caudron C.450 gebaute Ausführung, die von vornherein ein festes Fahrwerk hatte, konnte sich dabei in die Siegerliste eintragen. Eine C.460 mit Albert Monville am Steuer kam auf den dritten Platz. Die erreichten Geschwindigkeiten von über 400 km/h gaben Anlass zur Hoffnung, mit einer speziell präparierten Maschine den bestehenden Weltrekord für Landflugzeuge überbieten zu können. Dazu wurde das Charlestop-Fahrwerk gegen eines von Messier getauscht und in die Werknummer 690.7 ein Renault-428-Motor mit 370 PS bei 3200/min−1 eingebaut. Mit dieser Maschine startete Raymond Delmotte am 25. September 1934 in Istres zu einem erfolgreichen Weltrekordflug. Dabei erreichte er eine Geschwindigkeit von 505,848 km/h. 1935 erzielten zwei mit auf 330 PS Dauerleistung gebrachten 8-Liter-Triebwerken versehene Maschinen beim Coupe Deutsch einen Doppelsieg, der durch den dritten Platz einer C.450 abgerundet wurde. Im Verlauf des Jahres konnten weitere Weltrekorde über verschiedene Distanzen erflogen werden, wobei auf langen Strecken ein zusätzlicher Ölkühler neben dem Motor montiert wurde. Die Werknummer 690.9 mit Michel Détroyat, dem Chefpiloten von Morane-Saulnier, wurde 1936 in die USA gebracht, um an den National Air Races teilzunehmen. Die C.460 konnte dabei sowohl die Greve Trophy als auch die Thompson Trophy gewinnen, obwohl sie gegenüber dem Zweitplatzierten über weniger als dessen halbe Motorleistung verfügte.
Die Werknummern 690.7 und 690.8 wurden daraufhin für die Teilnahme am Coupe Deutsch 1936 an Bug, Cockpit und Seitenleitwerk modifiziert. Diese Maschinen erhielten die Bezeichnung Caudron C.461, blieben allerdings erfolglos. Sie dienten jedoch als Grundlage der Weiterentwicklung zur Caudron C.560.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Caudron_C.460

Videos: Caudron C.460

             Caudron C.690 (1936)


Der Resinbausatz hat nur wenige Teile und so ergibt sich schnell ein ansehnliches Modell.