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Freitag, 15. Januar 2021

Vultee A-31 Vengeance - Special Hobby 1/72

Die Vultee A-31 Vengeance war ein amerikanischer Sturzkampfbomber des Zweiten Weltkriegs, der von Vultee Aircraft gebaut wurde. Eine modifizierte Version wurde als A-35 bezeichnet. Die Vengeance wurde von den Vereinigten Staaten nicht im Kampf eingesetzt; es gab jedoch Kampfeinsätze mit der britischen Royal Air Force, der Royal Australian Air Force und der indischen Luftwaffe in Südostasien und im Südwestpazifik. Die A-31 blieb bis 1945 bei US-Einheiten im Einsatz, hauptsächlich als Zielschlepper.

In den USA wurden die Vengeance lediglich zu Schulungszwecken und als Zielschleppflugzeuge verwendet, wobei zumeist die komplette Bewaffnung ausgebaut worden war.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Vultee_A-31


 



















 

Freitag, 4. September 2020

Consolidated PBY Catalina - Revell 1/72

Die Consolidated PBY „Catalina“ war ein zweimotoriges Seeaufklärungsflugzeug des US-amerikanischen Herstellers Consolidated Aircraft (ab 1943: Consolidated Vultee). Von 1935 bis 1945 wurden insgesamt 3272 der Flugboote bzw. Amphibienflugzeuge gebaut und während des Zweiten Weltkrieges von der US Navy, den USAAF, der Royal Navy und den sowjetischen Seefliegerkräften eingesetzt.
PB bedeutet „Patrol Bomber“; Y ist der Code für den Hersteller Consolidated (Vultee). Der Beiname „Catalina“ bezieht sich auf Santa Catalina Island vor der Küste Kaliforniens.


Aufgrund der großen Reichweite – die „Catalina“ konnte bei 200 km/h fast 24 Stunden in der Luft bleiben – war die PBY für die Fernaufklärung und die Sicherung von Geleitzügen geeignet. Die Hauptaufgabe der im Atlantik eingesetzten Maschinen war dabei das Aufspüren und Bekämpfen von U-Booten mit Wasserbomben und zwei mitgeführten Torpedos. So wurden im Zeitraum zwischen August 1942 und Juli 1943 allein von Catalinas 14 U-Boote versenkt.
Am 1. Oktober 1958 ging eine taiwanische PBY-5A mit sieben Soldaten, darunter vier US-Soldaten, während der Zweiten Quemoy-Krise auf dem Flug von den Matsu-Inseln nach Taiwan verloren und konnte auch nach dreitägiger Suche nicht gefunden werden.
Britische Catalina-Flugboote wirkten an der Berliner Luftbrücke mit und landeten dabei auf der Havel. Besonders wichtig waren sie zum Transport von Salz, da ihre seewasserfeste Bauweise der stark korrosiven Wirkung von Salzstaub widerstand.
Jacques-Yves Cousteau benutzte eine PBY-6A (N101CS) bei seinen Tauchexpeditionen. Sein zweiter Sohn Philippe starb in diesem Flugzeug bei einer missglückten Wasserung im Fluss Tejo bei Lissabon.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Consolidated_PBY
 https://de.wikipedia.org/wiki/Consolidated_PBY




















Dienstag, 17. Februar 2015

Vultee XP-54 Swoose Goose - Execuform 1/72 (Vacu-Kit)

Die Vultee XP-54 (Werksbezeichnung Model 84, inoffiziell auch als Swoose Goose bezeichnet) war ein amerikanisches Jagdflugzeug von 1943, von dem nur zwei Prototypen gebaut wurden.


Gebaut wurde die XP-54 aufgrund einer Anfrage der U.S. Army Air Corps. Die XP-54 gewann die Ausschreibung gegen die konkurrierenden Entwürfe Curtiss-Wright XP-55 und Northrop XP-56. Vultee Aircraft hatte die XP-54 aus seinem früheren Modell V-78 abgeleitet, das bereits eine sehr ähnliche konstruktive Auslegung aufwies. Nach Abschluss der ersten Konstruktion mit Windkanaltests wurde am 8. Januar 1941 ein Vertrag für einen Prototyp abgeschlossen. Am 17. März 1942 wurde dann der zweite Prototyp bestellt.

Die XP-54 besaß einen Druckpropeller. Die doppelten Leitwerksträger waren durch das Höhenleitwerk miteinander verbunden. In den Tragflächen mit einem sogenannten ummantelten Profil („ducted wing section“) waren die Kühler des geplanten Pratt & Whitney X-1800-Motors integriert. Dieser Motor wurde jedoch nicht fertig entwickelt, so dass man ihn durch einen ebenfalls wassergekühlten Lycoming XH-2470 ersetzte. Bereits ab September 1940 wurde die XP-54 von einem Jagdflugzeug für geringe Höhen zu einem Höhenjagdflugzeug umkonstruiert. Es erhielt einen Turbolader, eine Druckkabine und schwere Bewaffnung. Das Fluggewicht stieg dabei stark an.

Die XP-54 war in vieler Hinsicht ein einzigartiges Flugzeug. Der Pilot wurde durch eine Art Aufzug vom Boden ins Cockpit gefahren. Die Flugzeugnase konnte um 3 Grad nach oben bzw. um 6 Grad nach unten gesenkt werden. In der Flugzeugnase saßen zwei 37-mm-T-9-Kanonen, sowie zwei 12,7-mm-MGs. Die Kanonen wurden mit der Flugzeugnase ebenfalls mitgekippt, deshalb gab es eine Ausgleichsoptik für den Piloten.

Der Erstflug erfolgte am 15. Januar 1943. Die Flugversuche zeigten eine starke Unterschreitung der vertraglich garantierten Flugleistungen. Die Entwicklung des Lycoming XH-2470-Motors wurde abgebrochen und stattdessen ein Einbau eines Allison-V-3420-Motors geplant. Der Umbauaufwand und die Kosten verhinderten die Serienproduktion. Der erste Prototyp mit der USAF-Seriennummer 41-1210 wurde noch weiter getestet, aber die Motorenprobleme beendeten schließlich das Projekt nach 86 Flügen. Der zweite Prototyp mit der Seriennummer 42-108994 flog nur einmal am 24. Mai 1944. Fotos des zweiten Prototyps zeigen die aufgemalte Seriennummer 41-1211, die aber wohl bei den ersten Flügen irrtümlich aufgebracht wurde.

Parallel zur XP-54 wurde eine Variante mit dem damals in Entwicklung befindlichen wassergekühlten 42-Zylinder-Sternmotor Wright R-2160 von der Army beauftragt. Der als XP-68 bezeichnete Entwurf wurde jedoch nach kurzer Entwicklungszeit aufgrund der großen technischen Umsetzungsprobleme wieder aufgegeben. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Vultee_XP-54