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Montag, 27. Juni 2016

Sopwith Tabloid - Classic Planes vacu 1/72

Der Name Tabloid wurde aufgrund der geringen Größe des Flugzeugs gewählt. Die Leistung der Maschine war bei ihrem Erscheinen überragend; sie übertrumpfte alle damaligen Konkurrenten.
Die Original-Tabloid war noch ein landgestütztes Flugzeug und flog erstmals im November 1913. Sie war ein ungewöhnlicher Zweisitzer, bei dem die beiden Besatzungsmitglieder nebeneinander saßen. Sie besaß keine Querruder und wurde stattdessen über Trägflächen-Verwindungen gesteuert. Der Originalmotor war ein 80 PS (60 kW) starker Umlaufmotor Gnôme Monosoupape. Im Flugtest erreichte die Maschine mit dem Piloten Harry Hawker und einem Passagier in Farnborough 148 km/h. Sie brauchte nur eine Minute, um 1200 ft (647 m) Höhe zu erreichen.
Am 20. April 1914 startete bei der Schneider-Trophy in Monaco eine Wasserflugzeugvariante, die Sopwith Schneider. Sie war mit einem 100 PS leistenden Gnôme Monosoupape-Sternmotor ausgestattet und gewann die Trophy.


Ab 1914 gingen einsitzige Tabloids in Serie. Vermutlich erreichten 36 Maschinen die Royal Flying Corps und Royal Naval Air Service (RNAS). Sie gingen zu Beginn des Ersten Weltkrieges nach Frankreich und wurden als schnelle Aufklärungsflugzeuge eingesetzt. Einige Marinemaschinen erhielten ein Lewis-Maschinengewehr auf der oberen Tragfläche, andere schossen durch den gepanzerten Propeller.
Die Tabloids operierten auch als Bomber. Am 8. Oktober 1914 flogen zwei Tabloid des RNAS von Antwerpen gegen deutsche Luftschiffhallen in Köln und Düsseldorf. In Köln fanden sie die Hallen nicht und bombardierten stattdessen den Bahnhof. In Düsseldorf wurden zwei 20-lb-Bomben aus 200 m Höhe abgeworfen und der Zeppelin LZ 25 (Z IX) zerstört.
Viele erfolglose Einsätze erfolgten von Seeflugzeugträgern wie der HMS Ben-my-Chree, die als Vorfahren der Flugzeugträger Wasserflugzeuge auf See starten und gewasserte Maschinen mit einem Kran wieder an Bord nehmen und versorgen konnten. Modifikationen wie ein neuer 110-PS-Clerget-Motor führten zum Nachfolgermodell Sopwith Baby.
Erst nach April 1915 wurde die Tabloids außer Dienst gestellt.
In Russland wurde die Sopwith Tabloid mit leichten Modifikationen unter der Bezeichnung Lebed VII oder auch Russkij Tabloid in geringer Stückzahl ohne Lizenz nachgebaut und von der russischen Fliegertruppe eingesetzt.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Sopwith_Tabloid

Video: Tabloid
 

 





















Sopwith F.1 Camel - Revell 1/72

Die Sopwith F.1 Camel ist ein Doppeldecker und gilt als das erfolgreichste britische Jagdflugzeug des Ersten Weltkrieges. Sie wurde von der Sopwith Aviation Company entwickelt und gebaut. Mit ihr gelang alliierten Piloten der Abschuss von 1294 Flugzeugen der Mittelmächte.
Die Camel war eine größere und schwerere Weiterentwicklung der Sopwith Pup. Die offizielle Bezeichnung lautete Sopwith Biplane F.1; den Spitznamen Camel bekam das Flugzeug wegen der höckerartigen Verkleidungen der beiden Maschinengewehre. Zu einem nicht genau bekannten Zeitpunkt wurde aus dem Spitznamen die offizielle Bezeichnung.
Die Konzentration der Massen (Triebwerk, Pilot, Bewaffnung und Treibstoff) um den Schwerpunkt ließen ein extrem wendiges Flugzeug entstehen – zumindest wenn es mit der Rotationsrichtung des Umlaufmotors rechtsherum flog. Nicht alle Piloten kamen damit zurecht; das Muster galt als sehr schwierig zu fliegen, und die Verluste bei der Ausbildung waren höher als die Kampfverluste.
Mit der Camel verbunden bleibt der Name des kanadischen Fliegerasses Major William George Barker, der insgesamt 52 Abschüsse erzielte. 44 gelangen ihm in der Camel mit der Seriennummer B6313, die meisten davon in Italien im Kampf gegen Österreich-Ungarn. Damit war B6313 das erfolgreichste Einzelflugzeug des Ersten Weltkrieges.
Erstflug war um den Jahreswechsel 1916/17.
Insgesamt wurden 5490 Stück dieses Flugzeuges hergestellt, von denen einige noch heute existieren.

 
 
Video: Sopwith Camel