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Freitag, 19. Februar 2021

Vought OS2U-3 Kingfisher - Airfix 1/72

Die Vought OS2U Kingfisher (Werksbezeichnung VS 310) war ein einmotoriges Aufklärungsflugzeug, das vielseitig eingesetzt werden konnte. Das sowohl mit Schwimmern als auch einem Radfahrwerk ausrüstbare Flugzeug konnte unter anderem mit Hilfe eines Flugzeugkatapults von großen Kriegsschiffen gestartet werden. Nach der Wasserung wurde das Flugzeug per Kran an Bord des Trägerschiffes gehievt.  

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Vought_OS2U

Der britische Fleet Air Arm erhielt 100 Kingfisher, die dort als Bordaufklärer bei Geleitzügen eingesetzt wurden und auch U-Boot-Bekämpfung betrieben. 

Australien erhielt 18 Kingfisher aus einer Reihe von Flugzeugen, die von Niederländisch-Ostindien bestellt und 1942 nach Australien umgeleitet wurden. Sie wurden ursprünglich als Trainingsflugzeuge für Piloten für Flugboote eingesetzt, aber 1943 zur Ausrüstung der Staffel Nr. 107 RAAF, die bis zur Auflösung im Oktober 1945 Konvoi-Begleitaufgaben wahrnahm. Eine Kingfisher wurde 1947–48 zur Unterstützung der Australian National Antarctic Research Expedition eingesetzt.

Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Vought_OS2U_Kingfisher 

 











siehe auch: Vought OS2U Kingfisher wird wieder an Bord genommen - papermodels 1/144


Vickers Wellington Mk.XIV - Matchbox 1/72

Nach 1941 war aber das RAF Coastal Command der größte Nutzer der Wellington's. Hier kam sie als U-Boot-Jäger, Minenleger und mit einem Magnetring auch als Minenräumflugzeug zum Einsatz. Außerdem wurde sie zum Schleppen von Lastenseglern und dem Absetzen von Fallschirm-Agenten genutzt. Ohne Bewaffnung wurde sie auch zum Transport von Truppen und Material verwendet. Die Produktion endete nach neun Jahren am 25. Oktober 1945.  


Die Wellington wurde auch vom Küstenkommando adoptiert, in dem es zur Schlacht am Atlantik beitrug. Sie wurde zum Auffinden und Bekämpfen con U-Booten verwendet. Am 6. Juli 1942 versenkte eine Wellington ihr erstes feindliches Schiff. Spezielle DWI-Varianten, die mit einem Metallrahmen mit einem Durchmesser von 14,63 m (48 Fuß) ausgestattet waren, wurden zum Explodieren feindlicher Minen verwendet, indem beim Überqueren ein starkes Magnetfeld erzeugt wurde. 1944 wurden Wellingtons vom Coastal Command nach Griechenland entsandt und übten während der britischen Intervention im griechischen Bürgerkrieg verschiedene Unterstützungsaufgaben aus. Einige Wellingtons wurden von der griechischen Luftwaffe übernommen.

Ende 1944 wurde eine mit Radar ausgestattete Wellington XIV von der 407 Sqn. RCAF als ein in der Luft befindliches Frühwarn- und Kontrollflugzeug modifiziert. Es operierte in einer Höhe von 1.200 m über der Nordsee, um eine De-Havilland-Mosquito und einen Bristol-Beaufighter-Jäger einzuweisen, die Heinkel He 111-Bomber abfingen, die von niederländischen Luftwaffenstützpunkten aus flogen und die V-1-Flugbombe in der Luft starteten. Die FIU-Betreiber auf der Wellington suchten nach den He 111-Flugzeugen, die gerade starteten und auf Höhe gingen, um dann die Beaufighter zum Bomber zu geleiten, während die Mosquito versuchen würde die V-1 abzufangen, wenn sie gestartet wurde. Die Wellington ist im Anhang der neuartigen KG 200 als eine von der deutschen Geheimoperationseinheit KG 200 geflogene aufgeführt, die während des Zweiten Weltkriegs auch erbeutete feindliche Flugzeuge getestet, bewertet und manchmal heimlich betrieben hat. 

Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Vickers_Wellington 


 

Bei Matchbox hatte man oft die Wahl zwischen verschiedenen Varianten, die gebaut werden konnten. So lagen hier die Teile für Bomber-Wellingtons und der Coastal Command Wellington bei.













Dienstag, 9. Februar 2021

Bristol Beaufort - High Planes Models 1/72

Die Bristol Type 152 Beaufort war ein im Zweiten Weltkrieg eingesetzter zweimotoriger Torpedobomber des britischen Flugzeugherstellers Bristol Aeroplane Company. Der Erstflug fand 1938 statt, und bis zur Produktionseinstellung im August 1944 wurden 2129 Maschinen gebaut.  

Die Beaufort war ein von dem leichten Bomber Blenheim abgeleiteter Torpedobomber. Der Prototyp flog erstmals am 15. Oktober 1938. Wegen Schwierigkeiten mit den neuen schiebergesteuerten Bristol Taurus-Motoren verzögerte sich die Indienststellung allerdings bis zum Januar 1940. Aber auch danach gab es mit den Triebwerken fortwährend Probleme, die mitunter auch Flugverbote zur Folge hatten.

Die Beaufort wurde auch in Australien gebaut, dort jedoch mit den stärkeren amerikanischen Pratt & Whitney R-1830-Triebwerken. Die guten Erfahrungen mit diesen Motoren veranlassten das Air Ministry, deren Einbau auch in der neuen Baureihe zu verlangen. Die letzten Baureihen wurden aber wieder mit den inzwischen verbesserten Taurus-Triebwerken ausgerüstet.

Das Muster wurde vom britischen Küstenkommando bis 1943 als Minenleger und Torpedobomber eingesetzt, wonach es von der Beaufighter ersetzt wurde. Im Pazifik flog die Beaufort bis Ende des Krieges. Mit Erfolg wurde sie auch von Malta aus eingesetzt, wo sie im Mittelmeerraum die deutschen Versorgungskonvois nach Nordafrika massiv stören und damit den Nachschub des Deutschen Afrikakorps schwerwiegend behindern konnte. Insgesamt wurden über 2129 Exemplare gebaut. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bristol_Beaufort

Videos: Bristol Beaufort – Torpedo Bomber and mine layer 1939-1946

             German footage of RAF Bristol Beaufort torpedo bombers attacking convoy in 1942 

Dieses Modell hatte von Haus aus schon eine sehr schlechte Plastik-Qualität, weshalb es auch in der Vitrine bei der großen Hitze der Sonneneinstrahlung sehr gelitten hat. Es brachen sogar mehrere Teile ab und gingen verloren. Eine Restaurierung wird in Bälde vorgenommen.