Die
Fokker D.VII war ein Jagdflugzeug der Fokker Flugzeugwerke, das von der deutschen Fliegertruppe während des Ersten Weltkrieges eingesetzt wurde. Die Konstruktion der Fokker Flugzeugwerke in Schwerin
galt als das beste Jagdflugzeug seiner Zeit. Die ausgezeichnete
Steuerfähigkeit auch in großen Höhen und seine stabile Struktur – beides
war 15 Jahre nach den Gebrüdern Wright keine Selbstverständlichkeit – stellte einen Großteil der alliierten
wie auch der eigenen Maschinen in den Schatten. Die Alliierten hielten
die Fokker D.VII für so bedeutend, dass sie unter Punkt vier des
Waffenstillstands, der Waffenübergaben inklusive der Flugzeuge regelt,
ausdrücklich die sofortige Übergabe aller „D 7’S“ als einzigem
namentlich genannten Typ zur Bedingung machten.

Im April 1918 tauchten die ersten D.VII an der Westfront auf –
Maschinen vom Jagdgeschwader I (JG I) – und bewährten sich hervorragend.
Zuerst hatten die alliierten Piloten keinen allzu großen Respekt vor
dem neuen Flugzeug, da es, gerade im Vergleich zu den eleganten Linien
der Albatros-Maschinen, einen eher wenig ausgefeilten Eindruck
hinterließ. Sehr bald stellten sich jedoch seine hervorragenden
Kampffähigkeiten heraus, die ihm sehr schnell den Ruf eines gefürchteten
Gegners verschafften.
Die Steigleistung der D.VII war derart, dass auch in großen Höhen
bei langsamem Steigflug und bei extremen Manövern die Strömung an den
Tragflächen erst relativ spät abriss. Besonders gefürchtet war die D.VII
für ihre Fähigkeit, scheinbar „am Propeller zu hängen“ und den Gegner
von unten unter Beschuss zu nehmen.
Man sagte, die D.VII sei in der Lage, aus „mittelmäßigen Piloten
Asse zu machen“. Tatsächlich erzielte eine große Zahl der deutschen
Spitzenpiloten ihre Abschüsse mit der D.VII, obwohl diese erst im
letzten halben Kriegsjahr zum Einsatz kam. Einer der Piloten mit
zahlreichen Abschüssen auf der D.VII war Ernst Udet.
Mit Fortschreiten des Jahres 1918 kamen allerdings neue alliierte
Flugzeugmodelle an die Front, die stärkere Motoren hatten, was den
Vorteil der D.VII relativierte. Piloten versuchten nun, eine der D.VIIF
mit dem 226 PS starken BMW IIIa-Motor zu bekommen. Allerdings wurde
dieses Modell nur in geringen Stückzahlen gefertigt.
Im September 1918 waren etwa 800 Fokker D.VII in 48 Jastas im
Fronteinsatz. Etwa 800 D.VII und 200 D.VIIF sollen die Front vor dem
Waffenstillstand erreicht haben. Acht Maschinen wurden im September 1918
der bulgarischen Flugzeugabteilung geliefert.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Fokker_D.VII
Videos: The Fokker D.VII: WWI German Aerial Superiority
Inside The Cockpit - Fokker D.VII
Der Bausatz ist von REVELL und sehr einfach zu bauen. Der Propeller-Spin ist eine klare Kunststoffplatte, die in einen runden Kreis geschnitten und mit verdünnter Revell-Farbe lackiert ist.
Ich habe für ein WWI-Diorama mehrere Maschinen gebaut, um die farbenfrohe Vielfalt zu zeigen.
Fokker D.VII von Oblt. Rudolph Berthold JaSta 11 1918
Fokker D.VII von Ltn. Emil Thuy JaSta 28 1918
Dieses Modell ist aus Holz und absichtlich für ein Diorama im beschädigten Zustand gebaut.
Fokker D.VII von Vzflgmstr. Franz Mayer MFJ III 1916
REVELL-kit ...