Mittwoch, 7. Mai 2014

19th Squadron Supermarine Spitfires over Dover during the Battle of Britain - Revell 1/144

Die Luftschlacht um England war der Versuch der deutschen Luftwaffe, im Zweiten Weltkrieg nach dem Sieg über Frankreich zwischen Sommer 1940 und Anfang 1941 mit Luftangriffen gegen die britischen Streitkräfte und britische Städte die Kapitulation Großbritanniens zu erzwingen bzw. durch die Erringung der Luftüberlegenheit die geplante Invasion der Insel vorzubereiten. International bekannt als Battle of Britain, war die Luftschlacht eine Serie von Gefechten im britischen Luftraum, die von der deutschen Luftwaffe gegen die Royal Air Force (RAF) geführt wurde. Britische Historiker legen den Zeitraum der Schlacht vom 10. Juli bis zum 31. Oktober 1940 fest, da ab diesem Tag die Tagangriffe in größerem Ausmaß ausblieben. Manche Quellen und Statistiken beziehen sich auf einen Zeitraum bis zum Mai 1941, als die Kampfgeschwader der Luftwaffe für das Unternehmen Barbarossa abgezogen wurden.

Ziel des Oberkommandos der Wehrmacht in der Luftschlacht um England war die Erringung der Luftherrschaft über den britischen Luftraum durch die Vernichtung der Royal Air Force (RAF). Dies galt als Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Invasion, deren Planung bereits im Dezember 1939 zwischen Hitler und Großadmiral Raeder besprochen worden war (Unternehmen Seelöwe). Hitler hoffte jedoch später, Großbritannien durch verstärktes Bombardement zu Friedensverhandlungen zwingen zu können; Ende September 1940 wurden die Invasionspläne intern auf unbestimmte Zeit verschoben, also faktisch aufgegeben.

Der Begriff Luftschlacht um England (englisch Battle of Britain) wurde vom britischen Premierminister Winston Churchill geprägt, der am 18. Juni 1940 in einer Rede vor dem Unterhaus erklärte:

„Die Schlacht, die General Weygand die Schlacht um Frankreich nannte, ist vorbei. Ich erwarte, dass jetzt die Schlacht um (Groß‑)britannien beginnen wird.“


Luftschlacht um England

In der öffentlichen Wahrnehmung wurde die Spitfire oft als das Flugzeug angesehen, das wesentlich zum Sieg in der Luftschlacht um England beigetragen hat. Zu diesem Eindruck kam es vor allem durch die für das Inland bestimmten britischen Propaganda-Kampagnen, welche die Spitfire – zum Beispiel bei landesweit publizierten Sammelaktionen von Aluminiumgegenständen, die als Rohstoff für den Flugzeugbau eingeschmolzen werden konnten – als Sinnbild für die modernen Luftstreitkräfte benutzten.

In Wirklichkeit wurde die leistungsmäßig unterlegene Hawker Hurricane von der RAF in der Schlacht um England in größeren Stückzahlen als die Spitfire eingesetzt und trug die Hauptlast der Luftkämpfe. Weil die Flugleistungen der Spitfire besser waren als die der Hurricane, schlug die RAF eine Aufgabenteilung vor: die Spitfires sollten den Begleitschutz der deutschen Bomber angreifen, die Hurricanes die Bomber selbst. Der in Vorausjagd, erweiterten sowie ausgedehnten Begleit- und Nahbegleitschutz aufgeteilte Jagdschirm der deutschen Bomber konnte in der Praxis aber die meisten Hurricane-Staffeln in Luftkämpfe verwickeln, bevor diesen der Durchbruch zu den Bombern gelang. Diese Aufgabenteilung wurde im Einsatz nicht verwirklicht; die Spitfire-Staffeln griffen weiterhin Bomber an, wenn sich ihnen eine Gelegenheit bot.

Im direkten Vergleich zu ihrem Gegenstück auf der Seite der deutschen Luftwaffe, der Messerschmitt Bf 109 E-4, hatte die Spitfire Stärken und Schwächen. Ihre größte Stärke war ihre überlegene Wendigkeit im Kurvenkampf. Da die Royal Air Force im Gegensatz zur Luftwaffe bereits Mitte 1940 über große Mengen 100-Oktan-Treibstoff verfügte, konnte der Merlin-Motor der Spitfire außerdem in niedrigen Höhen mehr Leistung abgeben als der mit 87-Oktan-Kraftstoff betriebene DB-601A-Motor der Bf 109. Dadurch waren die Flugleistungen der Spitfire denen der Bf 109 unterhalb von 4000 m Flughöhe deutlich überlegen. In den für die Luftschlacht um England typischen Einsatzhöhen oberhalb 4000 m war die Bf 109 im Vorteil. Zudem hatte die Bf 109 (anders als die Spitfire) einen Einspritzmotor. Dies bedeutete in der Praxis, dass der Pilot einer Bf 109 die Maschine nach vorne in einen parabelförmigen Sturzflug bringen konnte, ohne dass der Motor aussetzte. Die Spitfire-Piloten konnten dies nicht, da durch die negative g-Beschleunigung die Gemischbildung im Vergaser gestört wurde und der Motor im ungünstigsten Falle abstarb. Dies geschah dadurch, dass der Kraftstoff durch die Aufwärtskraft in die Kammer des Schwimmervergasers strömte statt in den Lader des Motors und sich bei fortgesetzter negativer g-Beschleunigung an der Oberseite des Vergasers ansammelte, mit anschließend zu fettem Gemisch. Die Spitfire-Piloten mussten bis zur Einführung des Merlin-Motors mit verbessertem Vergaser vor der Verfolgung eines abtauchenden Gegners eine halbe Rolle mit anschließendem Abschwung vollführen, um die negative g-Beschleunigung zu vermeiden. Genau diese notwendigen Sekunden waren manchmal im Luftkampf entscheidend und konnten dazu führen, dass die Fühlung zum Gegner verloren ging. Bis zur Einführung verbesserter Vergaser fand Beatrice "Tilly" Shilling, eine junge Ingenieurin am Royal Aircraft Establishment in Farnborough eine verblüffend einfache provisorische Lösung in Form eines Metallplättchens mit Bohrung, welches bei negativer g-Belastung den Aufwärtsstrom des Kraftstoffs im Vergaser stark begrenzte und in der Gegenrichtung gerade soviel Kraftstoff durchließ wie der Motor bei Volllast benötigte. Damit waren kurzzeitige negative g-Belastungen möglich, jedoch kein fortgesetzter Rückenflug. Anfang des Jahres 1941 reiste Beatrice "Tilly" Shilling mit einem kleinen Team von einer RAF-Basis zur nächsten um den offiziell "R.A.E.-restrictor" genannten Durchflussbegrenzer vor Ort nachzurüsten. März 1941 war diese Nachrüstung abgeschlossen. Erst ab 1943 war das Problem durch Einführung neuer Vergaser vollständig beseitigt. Eine weitere Schwäche war die relativ geringe Spurweite des Fahrwerks, was bei Landungen des Öfteren zu Unfällen führte.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Supermarine_Spitfire


 

Dies ist das Foto, das mich zu diesem Diorama inspiriert hat - die weißen Klippen von Dover und der Leuchtturm.


























Samstag, 3. Mai 2014

Grumman X-29 A - Dragon 1/144 (built by Bianca Krop-Kaiser)

Bei der Grumman X-29 handelt es sich um ein Experimentalflugzeug, bei dem die Idee von negativ gepfeilten Flügeln verwirklicht wurde. Teile des Rumpfes wurden von der F-5 Tiger (bzw. der aus der F-5 hervorgegangenen einmotorigen F-20) übernommen. Ebenso flossen aus Kostengründen Teile der F-16 und der F-18 ein. Das Flugzeug selbst wurde für den Notfall mit einem speziellen Bremsschirm zur Beendigung kritischer Flugzustände ausgestattet. An den Lufteinlässen des Triebwerks waren bewegliche Vorflügel montiert (vergleichbar z. B. mit denen des Eurofighter Typhoon, so genannte „Canards“) und dahinter die negativ gepfeilten Tragflächen, d. h. die Flügel waren nach vorne abgewinkelt.

Der Vorteil der negativen Pfeilung der Tragflächen liegt in einer besseren Manövrierfähigkeit, höheren möglichen Anstellwinkeln durch größeren Auftrieb und einer niedrigen Abrissgeschwindigkeit. Dem Problem der hohen Torsionskräfte wird durch den Einsatz von Verbundwerkstoffen begegnet.

Als russisches Gegenstück zur X-29 begann bei Suchoi die Entwicklung und Erprobung der Su-47.


Die erste X-29 A (No. 82-0003) absolvierte ihren Jungfernflug mit Testpilot Charles „Chuck“ A. Sewell am 14. Dezember 1984. Am 13. Dezember 1985 fand mit diesem Modell der erste Überschallflug eines Flugzeugs mit vorwärts gepfeilten Tragflächen statt; insgesamt absolvierte das erste Modell 242 Flüge. Die Versuche mit dem sogenannten „Forward Swept Wing Demonstrator“ verliefen erfolgreich und ein zweiter Prototyp wurde gebaut. Mit diesem gelang im Jahr 1990 erstmals ein Anstellwinkel von 66° (die Steuerungselektronik des Vorgängers ließ lediglich 24° zu). Dies wurde – abgesehen von der Bauweise – durch ein Computersystem ermöglicht, das die Steuerungsflächen des Flugzeugs bis zu 40 Mal in der Sekunde korrigierte. Allerdings war das US-Verteidigungsministerium nicht weiter an einer Fortführung der Testreihen interessiert, so dass das X-29-Programm 1992 nach insgesamt 437 Flügen eingestellt wurde.

Bekannt wurde die X-29 durch die in den 1980er-Jahren aufgelegte Spielzeug- und Zeichentrickserie „Ring Raiders“. Hier war einer der Protagonisten mit einer utopisch bewaffneten und grellbunt bemalten Version dieses Typs ausgestattet worden. 

  

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Grumman_X-29

Video: X-29 - The Most Unstable Fighter Jet Ever Built 


Meine Frau hat diesen wundervollen kleinen Bausatz der X-29 von Dragon gebaut. Ich war überrascht, wie viele Details dieses Modells enthält, die der 1/72er Bausatz nicht hat. In den Fotos sind die Cockpitgläser noch unbemalt, dies wurde jedoch inzwischen korrigiert.


















Walt Disney's Planes - Heidi - Zvezda 1/100

Walt Disney's Animationfilm Planes spielt in der fiktiven Welt von Cars. Alle Fahr- & Flugzeuge erwachen hier zum Leben. Einer dieser Charaktere ist das Rennflugzeug Heidi, das für jedes Land ein neues Design erhielt.

 Heidi ist die deutsche Version von Rochelle, die nur in der deutschen Version von Planes zu sehen ist.

Heidi ist eine wahre Rennpilotin und der Stolz der Rhön. Sicher und leistungsfähig begann sie ihre Karriere als ein Dorf-Postflugzeug in Bayern, wo sie ihre kränkelden Kollegen mit Ersatzteilen versorgte. Sie entdeckte ihre Leidenschaft für Geschwindigkeit und entschloß sich diese bei Rennen zu nutzen. Sie hat es nicht bereut, denn Heidi lässt ihre Konkurrenz immer weit hinter sich. Obwohl sie ständig vom Charmebolzen El Chupacabra umworben wird, konzentriert sie sich zu sehr auf den Gewinn des nächsten Rennens und weist ihn deshalb zurück. Erst als El Chu ihr seinen Charakter Song "Love Machine" vorsang, verliebte sie sich Hals über Kopf in ihn.

 Heidi ist weiß lackiert, mit roten, gelben und schwarzen Applikationen auf den Tragflächen und Rumpf und Leitwerk, was die deutsche Nationalflagge repräsentiert.

 Heidi's Design ist eine Kombination aus einem LearAvia Lear Fan Rumpf, dem V-Leitwerk einer Beechcraft Bonanza, den Cockpit-Fenstern einer Williams V-Jet II und den Turboprop-Triebwerken einer Cessna 402.


Baubericht :


Zufällig stieß ich auf der Modellbaumesse Wels auf einen Bausatz von Walt Disney's Planes Heidi. Voller Begeisterung habe ich diesen für Kinder gedachten Steckbausatz erstanden und mir war klar : Heidi muß "G'scheit" gebaut werden !


Ein erster Blick in die Schachtel zeigte sauber gespritzte Teile mit einer Detaillierung, die man sich bei "richtigen" Bausätzen oft wünschte. Die Spritzlinge sind mehrfarbig ausgeführt, so daß man den Bausatz ohne Lackierung durchaus bauen kann. Die Aufkleber sind zwar sauber gedruckt, aber leider nur auf Klebepapier - jaa ... kein Vorwurf ... ist für Kinder gedacht. Für mich bedeutete das allerdings : das Dekor muß gespritzt bzw. gepinselt werden, was eine gewisse Ungenauigkeit mit sich bringt.


 Die Anleitung ist einfach und übersichtlich gestaltet, so daß es auch speziell für Kinder keine Unklarheiten mehr gibt. Die Teile passen sehr exakt zusammen - kein Wackeln und keine tiefen Spalten ! Auch das Gewicht für die Flugzeugspitze zum sicheren Stand kann man sich getrost sparen, da aus massivem Plastik eine "Nasenfüllung" dabei ist. 

Nun begann meine "Extraarbeit" : das zusammengebaute Flugzeug wurde in mehreren Schichten mit Glanzweiß gespritzt, so daß das rote Heckteil gut überdeckt wurde. Hier fiel dann auf, daß das rote Heckteil viel zu weit nach vorne reichte. Also gut, daß ich da weiß "drübergenebelt" habe. Nun wurden die Augen aufgepinselt ( Heidi hat grüne Augen ), die Wimpern aufgemalt, die Seitenfenster in einem leichten Grauton bemalt, mit Tusche die Fensterrahmen aufgebracht und gleich mal mit Klarlack fixiert. Die Dekorstreifen in den Farben schwarz-rot-gelb bildeten keine großen Schwierigkeiten, die Zahlen 22 dann allerdings schon eher. Ich habe sie mit Bleistift vorskizziert und dann mit dem Pinsel freihand aufgemalt - naja, man sieht's.
Ein abschließendes Klarlackfinish und ein absolut ansprechendes Modell als Bereicherung für die Vitrine ist fertig. 

Fazit :

Ein herrlicher Bausatz und nicht nur für Kinder, wie ich meine. Der Schwierigkeitsgrad ist für Kinder angemessen und für erfahrene Modellbauer nicht erwähnenswert. Ich war und bin jedenfalls begeistert !




Walt Disney's Animationmovie Planes plays in the world of Cars. All vehicles get to live there. One of these characters is the raceplane Heidi, getting for each language a special design.

Heidi is the German version of Rochelle that appears in the German version of Planes.

Heidi is a real race pilot nature and the pride of the Rhön. Confident and capable, she began her career as a small-town mail plane in Bavaria, by providing them with their ailing colleague spare parts. She discovered her passion for speed and decided to try it with flying race. She has not looked back since, because Heidi leaves her competition is always far behind. Although it is constantly fluttering of Charm Stud El Chupacabra, is much too focused on the next race win to return his feelings.
After El Chu sang his character song "Love Machine" to her, she is head over heels over him.

Heidi is painted white, with red and yellow on her tailfin and the ends of her wings. She also has black on her sides and the ends of her wings that together symbols the german flag.

Heidi's design is a combination of a LearAvia Lear Fan's fuselage, a Beechcraft Bonanza's V-shaped tail, a Williams V-Jet II's cockpit windows, and a Cessna 402's wing-mounted turboprop engines. 

Built review :

By accident I came across the model fair Wels on a kit of Walt Disney's plane Heidi. Full of enthusiasm, I bought this snap kit, intrinsically made for children, and I knew : Heidi must be built decent !


A first look into the box exhibited clean molded parts with a detailing, which are often wished for "real" kits. The moldings are executed multicolored, so that you can certainly build the kit without paintingThe stickers are printed indeed clean, but only on adhesive paper - yeees ... no reproach ... is intended for children. For me, that meant : the decor has to be sprayed or painted, which brings with it a certain inaccuracy.


The instructions are simple and clearly laid out so that there is no confusion even for children.
The parts fit together very precisely - no wobble and no deep fissures!
Even the weight for the plane tip for safe standing is not needed because a "nose filling"of solid plastic is included.

Now my "extra work" began: the assembled aircraft was sprayed in several layers with gloss white, so that the red tail section was well covered. Here I noticed that the red tail section reached out too far. Very well then that I "oversprayed" in white. Now I painted the eyes ( Heidi has green eyes ! ), peint the lashes, the side windowes became a lightgrey colour, the windoframes traced line with ink and fixed with clear polish. The decorative stripes in the colors black, red and yellow were no major difficulties, the numbers 22 then, however, been rather.
I have sketched in pencil and then painted with the brush free hand - well, you can see it.
A final clear coat finish and an absolutely attractive model as an enrichment for the showcase is ready.

Fazit :

A beautiful kit and not just only for kids, I think. The difficulty is appropriately for children and not worth mentioning for experienced modelers. I was and am certainly enthusiastic!