Dienstag, 30. Juli 2013

Messerschmitt Me 262 A-1A - Revell 1/72

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.


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Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
 

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Die Messerschmitt Me 262 (Suggestivname: Sturmvogel), eine Entwicklung der Messerschmitt AG, Augsburg, war das erste in Serie gebaute Strahlflugzeug. Zwischen 1943 und 1945 wurden 1433 Exemplare der zweistrahligen Maschine gebaut, von denen im Zweiten Weltkrieg etwa 800 Stück an die Luftwaffe der Wehrmacht ausgeliefert wurden. Das Flugzeug wurde wie die Me 163 und die Heinkel He 280 ab Anfang 1939 mit mittlerer bis geringer Priorität entwickelt.

Die Strahltriebwerke der Me 262 lieferten bei niedriger Geschwindigkeit im Vergleich zu Propeller-Antrieben relativ wenig, bei hoher Geschwindigkeit dagegen vergleichsweise viel Schub (bei der Me 262 rund 5150 kW / 7000 PS); außerdem wies die Maschine wegen ihrer hohen Masse eine geringere Wendigkeit als die alliierten Jäger auf. Weiterhin neigten die Triebwerke bei schnellem Schubgeben teilweise zu Flammabrissen; zusätzlich gab es noch den Nachteil, dass Strahltriebwerke ein schlechteres Teillastverhalten zeigen als herkömmliche Kolbenmotoren und somit schon bei nur geringer Leistungsreduktion wesentlich weniger Schub lieferten. Somit war sie als Luftüberlegenheitsjäger taktisch ungeeignet und gänzlich auf ihre Rolle als Abfangjäger ausgerichtet. Aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit hatte sie dagegen den Vorteil der taktischen Initiative, der gegen die Überzahl alliierter Jäger besonders nützlich war. Der General der Jagdflieger, Adolf Galland, äußerte, dass ein Me-262-Düsenjäger von größerem Wert sei als fünf Propellerjäger vom Typ Messerschmitt Bf 109. Als er die Me 262 zum ersten Mal flog, war er so von den Flugeigenschaften und der Geschwindigkeit der Maschine begeistert, dass er nach dem Flug äußerte: „Es ist, als wenn ein Engel schiebt“.

Die großen Bomberverbände der Alliierten, die einerseits durch starke Abwehrbewaffnung, andererseits durch Langstreckenbegleitjäger geschützt waren, wurden für die konventionelle Tagjagd mit frontal anfliegenden Propellerjägern zu einer nicht mehr zu bewältigenden Herausforderung. Durch den großen Fahrtüberschuss der Me 262 (Geschwindigkeitsdifferenz zu den Bombern etwa 400 km/h, zu den Begleitjägern mehr als 100 km/h) und die sehr starke Bewaffnung (nur einige gut platzierte Treffer durch die vier MK-108-30-mm-Bordkanonen von Rheinmetall genügten für die Zerstörung eines schweren Bombers) sahen viele Piloten wieder eine Möglichkeit, ihre Aufgabe zu erfüllen.

Da die Reichsverteidigung zunehmend Schwierigkeiten hatte, genügend Piloten für die Luftkämpfe gegen Bomber und deren Begleitjäger auszubilden, entwickelte das RLM den Plan, die Bomberflotten bereits auf ihren eigenen Stützpunkten zu bekämpfen. Oberst Steinhoff versuchte anlässlich der Verleihung der Schwerter zum Ritterkreuz, Hitler umzustimmen. Dieser wollte davon nichts hören und erließ einen Führerbefehl: „Mit sofortiger Wirkung verbiete ich hiermit, über das Düsenflugzeug Me 262 zu sprechen, es sei denn über den Schnellst- oder Blitzbomber“. Damit ließ er den Bau ausschließlich als Schnellbomber zu. Dies führte jedoch zu keinem praktischen Nutzen, da die 262 als Jäger projektiert war: Die Aufnahme einer Bombenlast von 1000 kg vor der vorderen Schwerpunktlage verlangte den Verzicht auf zwei der vier Maschinenkanonen in der Rumpfnase sowie auf die Betankung der vorderen Kraftstoffbehälter. Der Pilot musste darüber hinaus erst mindestens 40 Minuten Kraftstoff „abfliegen“, um eine wurftaugliche Trimmlage herzustellen. Dennoch blieb der Bombenwurf kritisch: Sofort nach dem Auslösen der Bombenschlösser wurde die Maschine derart schwanzlastig, dass ein schlagartiges Nickmoment um die Querachse einsetzte, das nicht selten zu Strukturschäden an den Tragflächen im Bereich der Triebwerksgondeln führte. Ferner war aufgrund der hohen Abwurfgeschwindigkeit, verbunden mit mangelnder Zieleinrichtung, die Trefferwahrscheinlichkeit nur gering; Messerschmitts Versuchspilot Fritz Wendel, der die Strahljäger bei diesen Truppenversuchen begleitete, vermerkte dies auf sehr deutliche Art in seinen Berichten. Wegen dieser Probleme wurde bei Bombeneinsätzen in der Regel nicht die maximale Bombenlast von 2 × 500 kg mitgeführt, sondern die weit weniger problematische Ausstattung mit 2 × 250 kg, so dass die Maschine weniger hecklastig wurde. Der dilettantische „Führerbefehl“ war umso unverständlicher, weil mit der Arado Ar 234 schon ein leistungsfähiger taktischer Bomber zur Verfügung stand, der diese Aufgaben weit besser erfüllen konnte. Neuere Forschungen zeigen jedoch, dass Willy Messerschmitt selbst der Verursacher dieser als „Tragödie der deutschen Luftrüstung“ apostrophierten Entscheidung war, da er Hitler diese Idee im Juni und September 1943 aus machtpolitischen Motiven nahebrachte.

Bei Hochgeschwindigkeitstestflügen wurde durch Messerschmitt festgestellt, dass die Me 262 bei Geschwindigkeiten von über Mach 0,83 zunehmend kopflastig wurde und Mach 0,86 die oberste Grenze für einen Sturzflug darstellte, in dem ein Abfangen noch möglich war. Daher ist es extrem unwahrscheinlich, dass, wie von Hans Guido Mutke behauptet, die Me 262 tatsächlich jemals Überschallgeschwindigkeit erreicht hat. Allerdings wird an vielen Teilen des Flugzeugs (zum Beispiel den Tragflächen) die Luft dermaßen abgelenkt und beschleunigt, dass sich in einigen Bereichen die Luft relativ zum Flugzeug mit Überschallgeschwindigkeit bewegt. Dadurch kann eine Kompressionswelle entstehen, die den Eindruck erweckt, dass die Me 262 mit Mach 1 fliege. Jedoch waren ihre Machzahlen immer noch höher als die aller alliierten Jäger.

Da eine Luftbremse fehlte und weder Propeller noch schlechte Aerodynamik das Flugzeug bremsten, konnte die Me 262 nur schlecht im Sturzflug eingesetzt werden. Außerdem hatte sie durch die fehlende Bremsung einen langen Landeanflug, während dessen sie zur leichten Beute wurde. Strahltriebwerke reagieren langsamer als Kolbenmotoren. Die Jumos neigten dazu, beim allzu abrupten Gasgeben einen Flammabriss zu erleiden, wobei das Triebwerk ausging und neu gestartet werden musste, was kurz vor der Landung problematisch war. So lauerten die Mustangs, Tempests und Thunderbolts in niedriger Höhe in der Nähe der Me-262-Flugplätze, um sich auf die dann trägen Flugzeuge zu stürzen. Deswegen mussten andere Jagdeinheiten mit Fw-190- oder Bf-109-Kolbenjägern speziell zum Schutz dieser Flugplätze abgestellt werden. Zusätzlich waren um die Flugplätze bis zu 500 Rohre Flak im Einsatz.

Bemerkenswert im Zusammenhang mit Produktionsstraffungen, Treibstoff- und Personalmangel ist die Tatsache, dass es zwar zweisitzige Varianten der Me 262 gegeben hat, die Musterschulung (Vertrautmachen mit dem neuen Flugzeug) jedoch selten im Doppelsitzer stattfand, sondern per „zuschauen und nachmachen“. Die Warte – selbst ohne Flugerfahrung – erklärten den Piloten die Systeme und deren Handhabung und die Piloten erfragten von ihren Kameraden Anflughöhen und Leistungseinstellungen. Vor dem Hintergrund völlig neuer Technik und der Herausforderung, die ein Strahlflugzeug an seinen Piloten stellt, ein klarer Hinweis auf die verzweifelte Lage der Luftstreitkräfte, kurz vor der Niederlage und mittlerweile ohne funktionsfähige Strukturen, den Kampf noch aufrechtzuerhalten.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Messerschmitt_Me_262

Videos: https://www.youtube.com/watch?v=H1DdMDTby7M

            Biografie Willy Messerschmitt























Montag, 29. Juli 2013

Messerschmitt Me 329 - Toad Resin 1/72

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.


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Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
 

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Die Messerschmitt Me 329 war ein deutsches Kampfflugzeugprojekt aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Bis zum Ende des Krieges war jedoch nur eine Attrappe fertiggestellt. Geplant war die Verwendung als Bomber, Sturzkampfflugzeug und für die militärische Aufklärung.

Am Beginn der Entwicklung stand ein Entwurf aus dem Jahr 1941 von Alexander Lippisch mit der ursprünglichen Bezeichnung Lippisch P.010. Die Spannweite sollte zunächst 13,5 m, später 16 m betragen, die Länge 8,15 m bzw. 9,85 m.

Nachdem das Projekt der Messerschmitt Me 210 abgebrochen werden musste, wurde eine vollkommene Neukonstruktion in Angriff genommen, die eine „Kreuzung“ aus der Lippisch P. 10 und dem zuvor genannten Typ darstellte. Das Reichsluftfahrtministerium gab diesem neuen Flugzeug zunächst den Namen Messerschmitt Me 265. Der Entwurf sah einen schwanzlosen Jagdbomber mit geringer Länge vor. Die Bewaffnung sollte zunächst zwei MG 151/20 und zwei MG 17 starr im Rumpfbug sowie zwei MG 131 in beweglichen Gondeln an den Rumpfseitenwänden umfassen, später stieg man auf vier MG 151/20 im Bug und eines im Heck um, das vom Piloten ferngesteuert werden sollte.

Die endgültige Bezeichnung Me 329 wurde Anfang des Jahres 1944 vergeben. Für den freitragenden Pfeilflügel-Mitteldecker wurde nun ein dreiteiliger Flügel festgelegt. Die restlichen Elemente entsprachen weitgehend denen des Messerschmitt Me 265 Entwurfs. Im Frühjahr 1945 wurden schließlich mit einer Attrappe die ersten Gleit- und Schlepptests in Rechlin durchgeführt. Ein fertiges Modell konnte nicht mehr gebaut werden. Eine Attrappe fiel den Amerikanern in die Hände. Die Me 329 war auch als Begleitjäger für den sogenannten Amerika-Bomber geplant, der über den Atlantik hinweg die amerikanischen Großstädte angreifen sollte. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Messerschmitt_Me_329


 













 

 

Mittwoch, 17. Juli 2013

Messerschmitt Me 208 (Nord.1100) - Dujin resin 1/72

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.


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Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
 

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Die Messerschmitt Me 208 ist ein viersitziges einmotoriges Reiseflugzeug der Messerschmitt AG, das als freitragender Ganzmetall-Kabinentiefdecker ausgelegt ist.


Entwickelt wurde das Flugzeug in Frankreich bei der Société Nationale de Constructions Aéronautiques du Nord (SNCAN), die seit der Besetzung Frankreichs durch Deutschland schon die Messerschmitt Bf 108 fertigte. Die Flugzeugzelle ist der bei der Bf 108 verwendeten sehr ähnlich, man kann insgesamt von einer modernisierten und stark modifizierten Bf 108 sprechen.

In dem der Auftragsentwicklung bei SNCAN zugrundeliegenden und heute noch erhaltenen Lastenheft von Messerschmitt wurde am 15. September 1941 ursprünglich eine zweimotorige Ausführung der neuen Taifun favorisiert, hiervon nahm man jedoch aufgrund der Maßgabe, die Betriebskosten so niedrig wie möglich zu halten, Abstand; auch entfielen die bei der alten Taifun noch vorhandenen Vorflügel. In der Entwicklung der Me 208 flossen Erfahrungen bedeutender französischer und deutscher Luftfahrtingenieure (und Enthusiasten) zusammen, was dem Ergebnis vom Flugverhalten und von den bis heute von kaum einem anderen Hersteller erreichten Flugdaten (Zuladung, Geschwindigkeit, Reichweite und Streckenverbrauch, Flughöhe) und Ausstattung (Einziehfahrwerk, Propellerblattverstellung) deutlich anzumerken ist.

SNCAN stellte in den Jahren 1942/43 wenigstens zwei Prototypen der Messerschmitt Me 208 fertig, welche die Stammkennzeichen „GK+RZ“ und „KR+BZ“ trugen. Bei dem gelegentlich erwähnten dritten Vorserienexemplar handelt es sich vermutlich um eine noch in Augsburg produzierte und zunächst noch mit Spornradfahrwerk versehene Experimentalmaschine, die noch überwiegend auf originalen Me 108-Bauteilen basierte. Gemäß Lastenheft war automatisch mit der Zulassung der Maschine durch die französischen Behörden die Abnahme erfolgt, obwohl (wie schon bei der Auftragsfertigung der Bf 108 durch die SNCAN) ein wesentlicher Punkt – die nur eingeschränkte Austauschbarkeit der Klappen (Türen und Motorabdeckung) aufgrund von höheren Fertigungstoleranzen bei SNCAN – zu bemängeln war.

Das mit dem Kennzeichen „KR+BZ“ versehene Exemplar mit Argus As 10, das zum Zeitpunkt der Befreiung Frankreichs noch bei SNCAN existierte, erhielt nachträglich die Bezeichnung Nord 1100 Noralpha. Die zweite – mit einem Renault 6Q 10 ausgestattete – Maschine wurde als Nord 1101 bezeichnet. Wie schon bei der Bf 108 wurden ab 1942 aufgrund der immer schlechteren Verfügbarkeit der Argus-Triebwerke auch Renault-Motoren verbaut. Die Version mit dem Renault-6Q-11-Motor erhielt die Bezeichnung Nord 1102. Die beiden Motoren unterschieden sich voneinander durch ihre Drehrichtung. Bei den französischen Streitkräften wurden die Flugzeugmuster nach dem Krieg entsprechend als Ramier I und Ramier II bezeichnet.

Da die Produktion der Messerschmitt 208 vertragsgemäß zu 60 % aus Fertigungsteilen deutscher Produktion bestand, endete die Serienfertigung der Maschinen kurz nach ihrer Aufnahme bereits 1943 wieder. Um die Entwicklungs- und Produktionskosten wenigstens im Nachhinein teilweise zu decken und im Nachkriegsfrankreich dann eine eigene und neue, zeitgemäße Maschine entwickeln zu können (die Nord 1203 „Norecrin“) veräußerte Nord die insgesamt etwa 200 fertiggestellten beziehungsweise mit lagerhaltig noch vorhandenen Teilen komplettierbaren Maschinen der beiden 208-Varianten mit Renault-6Q-Motoren überwiegend an die französischen Luftstreitkräfte und die Armée l’Aeronavale. Sie waren dort bis 1963 im Einsatz. Wohl aus rechtlichen Gründen wurde wenigstens die gesamte technische Dokumentation im Rahmen der Übersetzung ins Französische umgeschlüsselt, so beginnen die Teilenummern in den Katalogen mit „1101-“ oder „1102-“statt mit „208-“, wenngleich an allen physisch existierenden Maschinen, zum Beispiel und ohne große Umstände an den Fahrwerksteilen ablesbar, noch die originalen (mit „208-“ beginnenden) Nummern vorhanden sind.

Nach dem Krieg gründete Messerschmitt mit befreundeten Konstrukteuren den „Entwicklungsring Nord“ und gründete später in Hamburg-Finkenwerder eine „Nord Flugzeugwerke GmbH“, die Verlagerung beziehungsweise Wiederaufnahme der Produktion der Me 208 konnte jedoch nicht umgesetzt werden. Einerseits hatte Messerschmitt im Nürnberger Prozess wenigstens bis 1953 ein Berufsverbot erhalten, andererseits waren die Rechte an der bei SNCAN ausgeführten Auftragsentwicklung der Me 208 nicht zu klären. So wurde auch die 1974 von den beiden Professoren Willy Messerschmitt und Kurt Tank geplante (jedoch ebenfalls nicht zu Ende geführte) Fortsetzung der Taifun-Baureihe nicht unter der Bezeichnung „208“ weitergeführt, sondern unter der Bezeichnung „108 E“ projektiert.

Die Me 208 stellt die letzte und damit höchste fertiggestellte Entwicklungsstufe der propellergetriebenen Taifun-Baureihe dar. Ein zweistrahliges, sechssitziges Geschäfts- und Reiseflugzeug unter der Bezeichnung Messerschmitt Me 308 „Jet-Taifun“ wurde 1962 als Modell auf dem Pariser Aero-Salon gezeigt, kam jedoch nicht über das Projektstadium hinaus. Elemente des „Jet-Taifun“-Projekts finden sich jedoch an der späteren HFB 320 Hansa Jet wieder. Ein weiteres Projekt, die Messerschmitt Me 408 „Rotor-Jet“, blieb Mitte der 1960er Jahre ebenfalls unvollendet. Ohne staatliche Förderung war die Idee nicht realisierbar. Die Verwandtschaft zur Modellreihe wäre nur in der Fortführung der Modellnummer, nicht aber im Namen “Taifun” zu erkennen gewesen. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Messerschmitt_Me_208