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Samstag, 13. Juni 2026

Bedford QL Fuel Truck - Airfix RAF Refueling Set 1/72

Als Bedford QL wird eine Serie von militärischen Lastkraftwagen des britischen Herstellers Vauxhall Motors, der zum amerikanischen General Motors Konzern gehörte, bezeichnet, die im Zweiten Weltkrieg für die britischen Streitkräfte in großem Umfang gefertigt wurde. 


Die Marke Bedford war von General Motors als führender Hersteller von zivilen Lastkraftwagen für den britischen und auch für den Export-Markt vorgesehen und wurde 1931 eingeführt. Im Jahr 1935 begann die aktive Zusammenarbeit von Bedford mit dem britischen War Office. Hieraus entstand als erstes Fahrzeug der 15 cwt-Lastkraftwagen Bedford MW.

Im Verlauf des Jahres 1939 wurden die Lastkraftwagen der K-, M- und O-Serie den Bedürfnissen der Streitkräfte angepasst.

Im Oktober 1939 begann die Entwicklung eines Frontlenkers mit Vierrad-Antrieb in der 3-Tonner-Klasse. Ein Prototyp des Fahrzeugs wurde im Februar 1940 präsentiert. Dieses Fahrzeug führte die Typenkennung QL. Ab März 1941 wurden die Bedford QL an die britischen und Commonwealth Streitkräfte in verschiedenen Ausführungen ausgeliefert und waren mit den unterschiedlichsten Aufbauten versehen. Bei der Truppe erhielten die Bedford QL stellenweise den Spitznamen „Queen Lizzie“.

Fahrzeuge der Bedford QL-Serie wurden von 1941 bis 1945 gebaut. Ungefähr 52.250 Fahrzeuge dieses Typs wurden insgesamt hergestellt. Der QLD war die am häufigsten gebaute Version der Serie.

Die Royal Air Force erhielt die Bedford QLC Fuel Trucks in verschiedenen Ausführungen - so waren die frühen Muster mit zwei Betankungsausleger ausgerüstet, später wurde auf drei Betankungsausleger aufgerüstet. Manche Tanker erhielten keine Tankausleger, da sie für manche Flugzeugmuster unpraktisch waren. Vor dem Krieg und in den frühen Kriegsjahren waren die Fuel Trucks Dunkelblau mit gelben Oberseiten lackiert, doch bereits nach der Luftschlacht um England bekamen sie typische britische Tarnfarben in Olifgrün mit schwarzen Oberseiten und seitigen "Bubbles".

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bedford_QL 

Videos: Bedford WW2 Refueler Ulster Aviation Society 

             Bedford QL Triple Hose Fuel Bowser | UAS 

 

Dieses Set stammt aus dem Jahr 1970 und wurde seither immer wieder neu aufgelegt, teils mit neuen Verpackungen. Es ist liebevoll gestaltet, aber es gibt auch ein paar Defizite. So liegen dem Kit keine Fenster bei, die man aber sehr leicht aus dünnem Klarsichtplastik von Verpackungen herstellen kann. Auch fehlen so manche Details, obwohl sehr schön versucht wurde, die Betankungsgeräte und Instrumente darzustellen. Für Dioramen ist es ein willkommenes Zubehör - nicht übermäßig schwer zu bauen - und man kann wirklich etwas Tolles daraus machen. 

Mein Bedford soll das Diorama mit einer Westland Whirlwind FB.I zieren und bereichern. Deshalb wurde er auf einem sehr frühen Standard gestaltet und natürlich umfangreich nachdetailliert. 





















 

 

 

Donnerstag, 16. Mai 2013

Handley Page Victor K.2 - Matchbox 1/72

Die Handley Page H.P.80 Victor war ein vierstrahliger Bomber der Zeit des Kalten Krieges aus britischer Produktion. Sie war einer der drei für den Abwurf von Atombomben vorgesehenen Typen der „V-Bomber“-Reihe (neben der Vickers 667 Valiant und der Avro 698 Vulcan). Entwickelt und hergestellt von der Handley Page Aircraft Company, reichte ihre Entwicklung bis in das Jahr 1947 zurück.


Die Victor geht auf die Spezifikation B.35/46 zurück. Damals forderte die Royal Air Force einen strategischen Mittelstreckenbomber für den schallnahen Geschwindigkeitsbereich in großen Höhen, der gleichzeitig in der Lage sein sollte, Kernwaffen zu tragen. Die Victor ist ein freitragender Mitteldecker in Ganzmetallbauweise mit T-Leitwerk und gepfeilten Tragflächen, das Fahrwerk ist komplett einziehbar. Sie erhielt wie die Valiant einen Sichelflügel, war jedoch moderner und erreichte zudem eine höhere Geschwindigkeit als die Vulcan. Während eines Testfluges durchbrach einer der Prototypen sogar die Schallmauer, obwohl die Konstruktion dafür ursprünglich nicht ausgelegt war.

Am 24. Dezember 1952 startete der Prototyp zum Erstflug, ging jedoch am 18. Juli 1954 bei einem Testflug verloren, was die Aufnahme der Serienflugerprobung um drei Jahre verzögerte. Erst 1958 übernahm die RAF die ersten von 50 Victor BMk.1. Abgeleitet aus dieser wurden die verbesserte B.1A, der Aufklärer/Bomber B(PR).1 sowie der Tanker B(K).1. In ihrer Rolle als Trägersystem wurde die Victor auch mit der nuklearen Luft-Boden-Rakete Blue Steel ausgerüstet.

Nach dem Erstflug am 20. Februar 1959 wurde 1962 die Victor B.2 in Dienst gestellt. Aus ihr entstand 1965 der strategische Aufklärer B(SR).2.

Aus der Victor sollte auch ein Truppentransporter mit der Bezeichnung Handley Page HP.111 mit zwei Decks abgeleitet werden, der insgesamt 200 Soldaten befördern konnte (145 auf dem Oberdeck, 55 auf dem unteren Deck). Parallel dazu sollte eine zivile Version dieses Truppentransporters unter der Bezeichnung Handley Page HP.111C als Passagierjet und Frachtflugzeug entwickelt werden, der auf dem Oberdeck ebenfalls 145 Passagiere oder auf beiden Decks Frachtpaletten aufnehmen sollte.

Die Umschuleinheit, die 230. Operational Conversion Unit, in RAF Waddington, die zuvor Valiant-Crews ausbildete, erhielt im November 1957 ihre ersten Exemplare und die erste Einsatzstaffel, die 10. Squadron, wurde im April 1958 in RAF Cottesmore aufgestellt. Nach dem kompletten Zulauf besaß das RAF Bomber Command sechs Einsatzstaffeln. Neben der strategischen Rolle wurden Victors auch konventionell bewaffnet und kamen erstmals Mitte der 1960er Jahre bei der Konfrontasi in Indonesien in den 1960er Jahren zum Einsatz (siehe nächster Abschnitt). Die Flugzeuge waren in RAF Cottesmore, RAF Marham, RAF Waddington, RAF Wittering und RAF Wyton stationiert.

Die 55. Squadron verlegte im Mai 1965 von RAF Honington nach RAF Marham, wo sie die erste Victor-Staffel in der Luftbetankungsrolle wurde. Alle verbliebenen Victor wurden ab 1969 bei drei Staffeln nur mehr als Tanker eingesetzt. Die letzte Staffel wurde erst 1993 außer Dienst gestellt. 

Während des Borneo-Konfliktes der Jahre 1962–1965 flogen zwei Victor BMk 1A die einzigen offensiven Bombereinsätze in der Geschichte dieses Flugzeugtyps.

Im Falklandkrieg 1982 war bei der Operation Black Buck die Victor als Luftbetankungsflugzeug für die Avro-Vulcan-Bomber eingesetzt. Die Victor wurde zudem auch in der Operation Desert Storm 1991 eingesetzt und blieb bis 1993 als Tanker im Dienst der RAF; sie war zugleich das letzte von Handley Page produzierte Kampfflugzeug und auch der langlebigste „V-Bomber“, jedoch nicht in der Rolle des Bombers. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Handley_Page_Victor

Videos: The Last Flight of the Victor 

             Handley Page Victor Tribute

 

 
Die Victor von Matchbox ist kein einfacher Bausatz. Auch wenn viele Details vereinfacht dargestellt sind, so ist der Bausatz - schon aufgrund seiner schieren Größe - sehr komplex. Es ist schon einige Jahrzehnte her als ich ihn zusammengebaut habe - und man sieht das leider auch an der stümperhaften Ausführung - aber eine Überarbeitung ist geplant.