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Freitag, 31. Mai 2013

Bristol Bolingbroke - Airfix & scratch conversion - 1/72

Die Bristol Fairchild Bolingbroke war ein maritimes Patrouillenflugzeug und ein Trainer der Royal Canadian Air Force während des Zweiten Weltkriegs. Es wurde von Fairchild-Canada gebaut und war eine lizenzierte Version des Bristol Blenheim Mk IV Bombers. 


1935 gab das britische Luftfahrtministerium die Spezifikation G.24 / 35 heraus, um einen Küstenaufklärungs- / Leichtbomber als Ersatz für die Avro Anson zu beschaffen. Bristol schlug den Typ 149 vor, der auf seiner Blenheim Mk I mit Bristol Aquila-Motoren basierte, um eine größere Reichweite zu erzielen. Während das Luftfahrtministerium diesen Vorschlag ablehnte, wurde eine Blenheim Mk I unter Beibehaltung seiner Mercury VIII-Triebwerke als Typ 149 (Blenheim Mk III) für die allgemeine Aufklärungsrolle umgebaut. Die Nase wurde verlängert, um mehr Platz für den Bombenschützen zu schaffen, wobei die obere linke Oberfläche der Nase eingedellt wurde, um die Sicht des Piloten während des Starts und der Landung zu gewährleisten. Die größere Reichweite erfüllte auch eine kanadische Anforderung für ein maritimes Patrouillenflugzeug. Infolgedessen begann Fairchild Aircraft Ltd. (Kanada) aus Quebec mit der Produktion der Blenheim Mk IV als Bolingbroke (der ursprünglich vorgesehene Name für die Blenheim IV). Dieser Typ wurde "Bolly" genannt. Nach einer kleinen Auflage von Flugzeugen, die nach britischen Vorgaben als Bolingbroke Mk I gebaut wurden, stellte Fairchild die Produktion mit kanadischen und amerikanischen Instrumenten und Ausrüstungen auf die Bolingbroke Mk IV um. Diese Versionen enthielten auch Enteisungs-Gummiflügelnasen und ein Beiboot. Eine der frühen Mk IV-Varianten war die Bolingbroke Mk IVW, die von zwei 825 PS (615 kW) starken Pratt & Whitney SB4G Twin Wasp Junior-Motoren angetrieben wurde. Da der Flug mit einem Triebwerk nicht aufrechterhalten werden konnte, wurde die normale Bombenlast auf 500 Pfund reduziert, um die geringe Triebwerksleistung auszugleichen. Einige Bolingbroke wurden mit Schwimmern ausgerüstet um eine flexiblere Einsatzbreite zu ermöglichen. Die am meisten produzierte Variante war der Bolingbroke Mk IVT-Trainer, von denen 457 fertiggestellt wurden. Insgesamt wurden 626 Bolingbrokes produziert.

Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Bristol_Bolingbroke  

Video: Bristol Bolingbroke 9048 

 
 





 






















Donnerstag, 16. Mai 2013

Consolidated PB2Y Coronado - vacu 1/72

Die Consolidated PB2Y „Coronado“ war ein viermotoriger Seefernaufklärer des US-amerikanischen Herstellers Consolidated Aircraft, der im Zweiten Weltkrieg von der US Navy eingesetzt wurde.

Die „Coronado“ unterschied sich grundlegend von der erfolgreichen Consolidated PBY „Catalina“. Ein massiger hoher Rumpf trug den großen Tragflügel mit den vier Twin-Wasp-Motoren in Schulterdeckerbauweise, das doppelte Seitenleitwerk entsprach dem der Consolidated B-24 „Liberator“, allerdings waren die Höhenleitwerke in leichter V-Form angeordnet. Im Dezember 1937 flog der erste Prototyp und 1941 begann der Einsatz im Truppendienst.

Als Seefernaufklärer war die PB2Y nicht besonders erfolgreich, wogegen die gleichzeitig entwickelte Transporter-Version zahlreiche Einsätze flog. Mit einer Kapazität von 44 Passagieren bzw. 25 Tragen oder 7250 kg Fracht war sie ein leistungsfähiges Langstreckenflugzeug. Zehn Maschinen flogen allein für die Royal Air Force auf der Transatlantikstrecke.


Nach einigen Versuchen mit dem XPB2Y-1-Prototyp in Bezug auf die Stabilität wurde die konstruktive Auslegung der PB2Y-2 etwas verändert. Sie erhielt ein massives doppeltes Seitenleitwerk und vier Pratt & Whitney-R-1830-Doppelsternmotoren. Die Propellerblätter waren verstellbar. An den Tragflächenenden waren kleinere einziehbare Schwimmer montiert.

Der Nachfolger, die PB2Y-3, erhielt eine bessere Panzerung und selbstdichtende Kraftstofftanks. Sie kam kurz nach dem Angriff auf Pearl Harbor Ende 1941 in den Dienst und bildete die erste Flotte früher Coronados.

Die XPB2Y-4 wurde von vier Wright-R-2600-Doppelsternmotoren angetrieben und wies eine höhere Leistungsfähigkeit auf. Trotzdem wurde nicht die gesamte PB2Y-3-Flotte umgerüstet, die meisten Maschinen wurden in PB2Y-5 umgebaut und bekamen neue R-1830-92-Motoren.

Haupteinsatzgebiet waren Transportflüge in niedriger Höhe, um Feindkontakt zu vermeiden. Einige Coronados wurden als Bomber und zur U-Boot-Bekämpfung eingesetzt. Die RAF bekam leihweise einige Exemplare von der US Navy.

Heute existiert nur noch eine „Coronado“ auf der Naval Air Station Pensacola (Florida) im National Museum of Naval Aviation

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Consolidated_PB2Y

Video: Consolidated PB2Y Coronado 


Ein sehr schwieriger Bausatz mit vielen Schleifarbeiten und viel Eigenbau. Zumindest ist es ein ganz besonderes ungewöhnliches Modell und ein Blickfang in der Vitrine.