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Dienstag, 28. Mai 2013

M7 Priest - Matchbox 1/76

Die M7 Howitzer Motor Carriage war eine Panzerhaubitze aus US-amerikanischer Produktion. Sie wurde 1942 eingeführt und kam im Zweiten Weltkrieg sowie im Koreakrieg zum Einsatz. Durch den Einsatz bei den britischen Streitkräften erhielt das Fahrzeug auch die Bezeichnung 105-mm-Self Propelled, Priest. 

 

Insgesamt wurden 3.489 M7 und 826 M7B1 gebaut. Sie erwiesen sich als zuverlässige Waffen und blieben auch nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in den US-amerikanischen und anderen Armeen im Fronteinsatz.

Während des Nordafrikafeldzugs erhielt die britische Achte Armee in Nordafrika 90 M7-Panzerhaubitzen und setzte sie als erste in der Zweiten Schlacht von El Alamein ein. Neben ihnen kam die Bishop zum Einsatz, eine Selbstfahrlafette, die auf der 87,6-mm-Kanonenartillerie Ordnance QF 25-Pfünder basierte.  Die Armeen des Britischen Commonwealth hatten logistische Probleme mit der Versorgung der M7, da diese US-Munition verwendete, die nicht mit den Standard-Artilleriegeschützen und Panzerkanonen Großbritanniens kompatibel war und separat beschafft werden musste. Die Sexton hingegen – eine konkurrierende, in Kanada entwickelte Selbstfahrlafette – war mit der britischen Standard-Kanonenartillerie QF 25-Pfünder (auf einem M3- oder M4-Fahrgestell) ausgestattet. Trotz der Versorgungsprobleme setzten die Streitkräfte des Britischen Commonwealth die M7 während der Feldzüge in Nordafrika und Italien ein. 

Während der Invasion in der Normandie ab Juni 1944 waren die Artillerieregimenter der britischen 3. und 50. Division sowie der kanadischen 3. Division mit der M7 ausgerüstet; diese wurden jedoch Anfang August durch gezogene 25-Pfünder-Geschütze ersetzt. Während der Ardennenoffensive verfügte jede US-Panzerdivision über drei Bataillone M7-Panzer, was ihnen eine beispiellose mobile Artillerieunterstützung ermöglichte.

Der M7 wurde auch von US-amerikanischen und britischen Streitkräften im Pazifik und in Asien eingesetzt. Während des Burmafeldzugs spielte der Priest eine bedeutende Rolle, insbesondere in der Schlacht von Meiktila und beim Vormarsch auf Rangun (1945). Ab Anfang 1944 wurde er im Südwestpazifik von der 6. US-Armee in der Endphase des Feldzugs in Neuguinea und den umliegenden Inseln eingesetzt. Der M7 kam auch im Philippinenfeldzug mit der 8. und 6. US-Armee zum Einsatz.

Koreakrieg 

Der M7 Priest blieb während des Koreakriegs im Einsatz. Seine Flexibilität im Vergleich zu angehängten Artillerieeinheiten führte bei der US-Armee dazu, vollständig auf Selbstfahrlafetten umgerüstet zu werden. Der begrenzte Höhenrichtbereich des M7 (35 Grad) beeinträchtigte seine Fähigkeit, über die hohen koreanischen Berge hinweg zu feuern. Daher wurden 127 M7B1 modifiziert, um den vollen Höhenrichtbereich von 65 Grad in einem als M7B2 bekannten Modell zu ermöglichen. Nach dem Koreakrieg wurden viele dieser Haubitzen in NATO-Staaten, insbesondere nach Italien und Deutschland, exportiert.  

Israel 

Israel erwarb in den 1960er Jahren eine Reihe von M7 Priest und setzte sie im Sechstagekrieg, im Abnutzungskrieg und im Jom-Kippur-Krieg ein. Drei M7-Einheiten, das 822., 827. und 829. Bataillon des Nordkommandos der israelischen Streitkräfte, unterstützten Operationen auf den Golanhöhen.  

Westdeutschland 

Die neu gegründete Bundeswehr erhielt 127 Priest-Selbstfahrlafetten als ihre ersten Artilleriefahrzeuge. Sie wurden 1956 in Dienst gestellt und bis Anfang der 1960er-Jahre eingesetzt.  

Quelle:  https://en.wikipedia.org/wiki/M7_Priest

Videos : The M7 Priest - 105 mm Howitzer Motor Carriage 

              M7 Priest 
 

Der M7 Priest ist ein einfacher Bausatz - fast ein wenig "zu simpel" gehalten. Aber - wenn man genug Unterlagen und Fotos zur Verfügung hat, so kann man daraus ein ansehnliches Modell zaubern. 
































 

 

Donnerstag, 16. Mai 2013

Consolidated PB2Y Coronado - vacu 1/72

Die Consolidated PB2Y „Coronado“ war ein viermotoriger Seefernaufklärer des US-amerikanischen Herstellers Consolidated Aircraft, der im Zweiten Weltkrieg von der US Navy eingesetzt wurde.

Die „Coronado“ unterschied sich grundlegend von der erfolgreichen Consolidated PBY „Catalina“. Ein massiger hoher Rumpf trug den großen Tragflügel mit den vier Twin-Wasp-Motoren in Schulterdeckerbauweise, das doppelte Seitenleitwerk entsprach dem der Consolidated B-24 „Liberator“, allerdings waren die Höhenleitwerke in leichter V-Form angeordnet. Im Dezember 1937 flog der erste Prototyp und 1941 begann der Einsatz im Truppendienst.

Als Seefernaufklärer war die PB2Y nicht besonders erfolgreich, wogegen die gleichzeitig entwickelte Transporter-Version zahlreiche Einsätze flog. Mit einer Kapazität von 44 Passagieren bzw. 25 Tragen oder 7250 kg Fracht war sie ein leistungsfähiges Langstreckenflugzeug. Zehn Maschinen flogen allein für die Royal Air Force auf der Transatlantikstrecke.


Nach einigen Versuchen mit dem XPB2Y-1-Prototyp in Bezug auf die Stabilität wurde die konstruktive Auslegung der PB2Y-2 etwas verändert. Sie erhielt ein massives doppeltes Seitenleitwerk und vier Pratt & Whitney-R-1830-Doppelsternmotoren. Die Propellerblätter waren verstellbar. An den Tragflächenenden waren kleinere einziehbare Schwimmer montiert.

Der Nachfolger, die PB2Y-3, erhielt eine bessere Panzerung und selbstdichtende Kraftstofftanks. Sie kam kurz nach dem Angriff auf Pearl Harbor Ende 1941 in den Dienst und bildete die erste Flotte früher Coronados.

Die XPB2Y-4 wurde von vier Wright-R-2600-Doppelsternmotoren angetrieben und wies eine höhere Leistungsfähigkeit auf. Trotzdem wurde nicht die gesamte PB2Y-3-Flotte umgerüstet, die meisten Maschinen wurden in PB2Y-5 umgebaut und bekamen neue R-1830-92-Motoren.

Haupteinsatzgebiet waren Transportflüge in niedriger Höhe, um Feindkontakt zu vermeiden. Einige Coronados wurden als Bomber und zur U-Boot-Bekämpfung eingesetzt. Die RAF bekam leihweise einige Exemplare von der US Navy.

Heute existiert nur noch eine „Coronado“ auf der Naval Air Station Pensacola (Florida) im National Museum of Naval Aviation. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Consolidated_PB2Y

Video: Consolidated PB2Y Coronado 


Ein sehr schwieriger Bausatz mit vielen Schleifarbeiten und viel Eigenbau. Zumindest ist es ein ganz besonderes ungewöhnliches Modell und ein Blickfang in der Vitrine.