Sonntag, 27. Juni 2021

James Dean - resin 1/24

James Byron Dean (* 8. Februar 1931 in Marion, Indiana; † 30. September 1955 in der Nähe von Cholame, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Theater- und Filmschauspieler. Sein früher Tod bei einem Autounfall und seine Rolle in … denn sie wissen nicht, was sie tun machten ihn zu einem Jugendidol. Für seine Rollen in Jenseits von Eden und Giganten erhielt er postum zwei Oscarnominierungen als Bester Hauptdarsteller.  


Dean nahm am 17. September 1955, zwei Wochen vor seinem Tod, auf dem Filmset von Giganten für die National Safety Council einen Fernsehspot zum Thema Verkehrssicherheit auf. In seinem Cowboy-Outfit gab er Schauspieler Gig Young lässig mit Zigarette im Mund Antworten. Als Dean gefragt wurde, was er von Leuten hielt, die auf dem Highway rasen, antwortete er:

„Früher bin ich auch ganz schön gerast und habe unnötig viel riskiert. Aber seit ich Rennen fahre, bin ich auf der Straße besonders vorsichtig geworden. Die Leute haben ja oft gar keine Ahnung, was für einen gefährlichen Mist sie bauen. Man weiß nie, was so ein Typ auf der Straße als nächstes tut. Auf dem Rennplatz gibt es viele Leute, die über neue Regeln und Sicherheitsmaßnahmen nachdenken. Ich bin in letzter Zeit sehr vorsichtig im Straßenverkehr. Ich habe überhaupt keine Lust mehr, zu rasen. Es heißt, dass man als Rennfahrer gefährlich lebt, aber ich fordere lieber auf der Rennbahn das Glück heraus als auf dem Highway.“

Seine Abschiedsworte in dem Werbespot waren: „Fahrt vorsichtig! Vielleicht bin ich es, dem ihr damit eines Tages das Leben rettet.“

Ebenfalls im September 1955 kaufte sich James Dean seinen zweiten Rennwagen, einen silberfarbenen Porsche 550 Spyder. Auf die Fronthaube des Wagens war die Nummer 130 lackiert, während auf dem Heck sein Spitzname „Little Bastard“ stand, den ihm sein Dialogcoach Bill Hickman am Set von Giganten verpasst hatte. Von diesem Wagen waren 1955 insgesamt nur 82 Stück gebaut worden. 78 waren zum Verkauf ausgeschrieben und der Besitzer des Autohauses Competition Motors in Hollywood, John von Neumann, hatte fünf davon in die Vereinigten Staaten importieren lassen.

Für den Porsche 550 Spyder hatte Dean seinen alten 356 Super Speedster in Zahlung gegeben und 3000 US-Dollar dazubezahlt. Mit dem Wagen wollte er am 1. Oktober 1955 an einem Autorennen in Salinas, Kalifornien, teilnehmen. Bei dem erforderlichen Check wurde Dean ein hervorragender Gesundheitszustand attestiert und der medizinische Bericht an die Sport Car Club of America (SCCA) weitergeleitet. Tage zuvor hatte Dean mit dem Wagen einen leichten Unfall am Sunset Boulevard gehabt, sodass der Porsche vor dem Rennen noch repariert werden musste. In diesen Tagen besuchte er noch einmal seinen Vater, bei dem Marcus und Ortense Winslow zu Besuch waren.

Einer der Letzten, mit denen er am 30. September 1955 gesprochen hat, war der mit ihm befreundete motorsportbegeisterte Multimillionär Lance Reventlow, den er auf dem Weg nach Salinas traf. Ursula Andress erinnerte sich an diesen Tag: „Morgens um sieben Uhr holte er mich zu Hause ab. Jimmy sagte: ‚Komm, wir fahren zusammen Richtung San Francisco.‘“ In diesem Moment sei John Derek, ihr späterer Ehemann, gekommen. „James sah John und wusste, dass ich John Derek liebte. Er sagte ‚Okay, John, lass uns eine Fahrt machen‘ und raste mit John durchs Wohnviertel, um ein Gespräch unter Männern zu führen. Als er zurückkam, sagte er zu mir: ‚Ich weiß, dass du nicht mit mir kommst.‘ Und dann ging er weg.“ Ein paar Stunden später befand sich Dean in der Abenddämmerung zusammen mit seinem Mechaniker Rolf Wütherich auf einem Highway nördlich von Los Angeles in der Nähe von Cholame. Ihnen folgten in einigem Abstand der mit ihm befreundete Bill Hickman und der Fotograf Sandy Roth, der für das Magazin Collier’s eine Fotoreportage über Dean abliefern sollte.

Kreuzung der State Routes 41 und 46 bei Cholame, heute als James Dean Memorial Junction bezeichnet

An der Kreuzung der California State Route 41 mit der California State Route 46 bei Cholame kam Dean ein Ford entgegen. Dessen Fahrer Donald Turnupseed (1932–1995) bog nach mehrmaligem Beschleunigen und Abbremsen mit seinem Wagen unvermittelt nach links ab und nahm Dean die Vorfahrt – er habe Deans Porsche nach eigener Aussage nicht kommen sehen. Dean hatte die Scheinwerfer trotz Abenddämmerung nicht eingeschaltet und keine Zeit auszuweichen, sodass er ungebremst in den Ford fuhr. Wütherich wurde aus dem Fahrzeug geschleudert, der Porsche blieb in der Straßenböschung liegen. Beide Männer wurden in ein nahes Krankenhaus eingeliefert, bei Dean konnte nur noch der Tod festgestellt werden. Der 23-jährige Turnupseed hatte einen Schock erlitten und der Deutsche Wütherich Kiefer und Hüften gebrochen.

Die Failure Analysis Associates (heute Exponent) in Menlo Park, Kalifornien, stellte den Unfall 1990 in allen Einzelheiten noch einmal an einem 30. September nach. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass die Geschwindigkeit von Deans Fahrzeug zum Unfallzeitpunkt 55 bis 60 Meilen pro Stunde (etwa 88 bis 96 km/h) betragen haben musste. Damit widersprachen sie dem Polizeibericht, wonach Dean mit stark überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sei. Wahrscheinlicher war demnach, dass Turnupseed den Unfall durch sein ungewöhnliches Verhalten verschuldet haben könnte. Der damals zuständige Amtsrichter hatte ihn allerdings freigesprochen. Ein anderes Expertenteam kam 2008 in einer Analyse für National Geographic zu dem Ergebnis, dass Dean 70 bis 75 Meilen pro Stunde (etwa 113 bis 121 km/h) gefahren sein muss.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/James_Dean

Videos: James Dean Car Accident 

             James Dean: Sudden Impact

Die Figur ist ein Resin-Nachguß, der zurechtgeschnitten wurde um in den Porsche 550 Spyder zu passen. Ich bemalte die Figur für einen Freund, der zwar hervorragernde Modellautos baut, aber Probleme mit Figuren hat, weshalb ich da gerne für ihn einsprang. 

 





















 

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