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Freitag, 24. April 2026

Astronaut Apollo 11 (Buzz Aldrin) - Revell 1:8

Apollo 11 war die fünfte bemannte Raumfahrtmission des Apollo-Programms und der erste bemannte Raumflug mit einer Mondlandung. Die Mission einschließlich Mondlandung am 20. Juli 1969 verlief erfolgreich. Damit erreichte die US-amerikanische Raumfahrtbehörde NASA das 1961 von US-Präsident John F. Kennedy vorgegebene nationale Ziel, noch vor Ende des Jahrzehnts einen Menschen zum Mond und wieder sicher zurück zur Erde zu bringen. 

 
Die drei Astronauten Neil Armstrong, Edwin „Buzz“ Aldrin und Michael Collins starteten am 16. Juli 1969 mit einer Saturn-V-Rakete von Launch Complex 39A des Kennedy Space Center in Florida und erreichten am 19. Juli die vorgesehene Mondumlaufbahn. Während Collins im Kommandomodul des Raumschiffs Columbia zurückblieb, setzten Armstrong und Aldrin am nächsten Tag mit der Mondlandefähre Eagle auf dem Erdtrabanten auf. Wenige Stunden später betrat Armstrong als erster Mensch den Mond, kurz danach auch Aldrin. Nach einem knapp 22-stündigen Aufenthalt startete die Landefähre wieder von der Mondoberfläche und kehrte zum Kommandoschiff zurück (Mondumlaufbahn-Rendezvous). Nach der Rückkehr zur Erde wasserte die Columbia am 24. Juli rund 25 km vom Bergungsschiff Hornet entfernt im Pazifik. Mit Apollo 11 wurden auch erstmals Gesteinsproben von einem anderen Himmelskörper zur Erde geholt.
 
 
 

Der Bausatz soll einen Astronauten der Apollo 11 auf dem Mond darstellen. Als Basisbausatz durchaus geeignet, aber - leider wie immer - hat Revell da nicht richtig recherchiert und viele Fehler gemacht. Es wurden Details vereinfacht oder schlichtweg weggelassen. Dann wieder wurden Fehler eingebaut, die kaum zu korrigieren sind. Die Nachforschungen gestalten sich aber auch nicht unbedingt einfach, da die Raumanzüge ja ständig verbessert und abgeändert wurden. Aber mit viel Fleiß und Mühe kann man da der Sache schon nahekommen.

Der Landefuß der Eagle Landefähre ist sehr primitiv gestaltet - soll sie ja auch nur ein wenig Beiwerk sein. Ich habe ihn erst mal - dem Original entsprechend - mit Gold- & Silberfolie "bezogen". Dann ist ein Stück der Leiter dabei, die - laut Anleitung von Revell montiert - eine falsche Position hat und auch viel zu kurz ist. Da hätten die Astronauten schon akrobatische Mondsprünge absolvieren müssen - war das Original schon schwierig genug. Ich hab die Leiter also verlängert und auf die richtige Höhe gesetzt.

Der Astronaut - ich entschied mich für Buzz Aldrin, da das Gesicht des Modells ihm am ähnlichsten sah - ist nicht schwer zu bauen. Die Teile sind einfach gestaltet und passen leidlich zusammen. Ich will jetzt nicht auf Alle Fehler eingehen - denn dann hab ich ein halbes Buch beisammen. Die Figur wurde bemalt und mit Zellstoff bezogen - wobei ich versuchte die Stoffteile des originalen Anzugs nachzuformen. Nachdem der Zellstoff getrocknet war wurde dieser mit allen Details bemalt. Dem Bausatz liegen ein paar Decals bei, aber leider nicht alle, die bei dieser Mission als Patches verwendet wurden. Also habe ich diese nachgedruckt und aufgebracht. 

Von der Mondkamera gibt es verschiedene Versionen, wobei ich mich für die entschied, die den Bausatzteilen am nächsten kommt. Auch diese wurde bemalt und bekam in die Linse ein Bild des Mondes. 

Fazit: als Anfängermodell evtl. geeignet, aber die umfangreichen Anpassungsarbeiten der Teile macht das nicht leicht. Wenn man sich schlau macht, Bücher und Internet durchforstet, dann kann man ein herrliches Modell zaubern, was dann aber nur für erfahrene Modellbauer zu stemmen ist. 


























 Vielen Dank für das Interesse und für's Anschauen - ich hoffe es hat gefallen.


 


 

Donnerstag, 4. April 2024

Eagle Landefähre - Metal Earth (ca.1/144)

Die Mondlandefähre (LM für Lunar Module, ursprünglich LEM für Lunar Excursion Module) ist ein ab 1963 von der Firma Grumman für die NASA im Rahmen des Apollo-Programms entwickeltes Raumfahrzeug zur Landung auf dem Mond. Die Vorplanungen der NASA gehen allerdings schon bis ins Jahr 1960 zurück.
Das LM ist zweiteilig und besteht aus einer Abstiegs- und einer Aufstiegsstufe. Insgesamt wurden 16 Mondlandefähren hergestellt. Von diesen führten sechs eine Mondlandung durch, wobei der untere Teil mit den Füßen und dem Abstiegstriebwerk (die Abstiegsstufe) auf dem Mond zurückblieb. Nachdem die Astronauten nach dem Mondaufenthalt zum Rückflug zur Erde in das Kommando-Modul umgestiegen waren, wurde der obere Teil der Mondlandefähre (die Aufstiegsstufe) im Mondorbit belassen und stürzte später auf den Mond. Die meisten der anderen zehn gebauten Exemplare dienten zu Tests auf der Erde, oder kamen nicht zum Einsatz, weil ihre Missionen abgesagt wurden. Die Mondlandefähre von Apollo 13 diente nach dem Abbruch der Mission als Rettungskapsel. Einige der nicht verwendeten Mondlandefähren sind heute in Museen ausgestellt.

Quelle: Wikipedia   Mondlandefähre 

Video: 'The Eagle Has Landed'

           The Eagle Has Landed, The Flight of Apollo 11, 1969 

           Was ist im Mondlandemodul?

           What the Apollo 11 Site Looks Like Today 

Ich hab mich schon auf diesen kleinen Metallbausatz von Metal Earth gefreut, und die ersten Teile gingen auch problemlos, doch je kleiner die Teile dann wurden, um so kniffliger wurde es. Leider hat auch dieser Bausatz so seine Fehler, so daß er mit dem Original nicht exakt übereinstimmt. Sehr schlecht sind die kleinen Steuerdüsen von Metal Earth gelöst, da sie bei der geringsten Berührung abbrechen. Das hat sich die Firma wohl auch schon gedacht, denn es liegen drei (!) Ersatzteile für diese Düsen bei. Nun ja - man braucht halt schon innere Ruhe und eine ruhige Hand um den Bausatz zu meistern. Hat man sich einmal durch die Unzulänglichkeiten der Bauanleitung durchgeackert und mit Probieren die ein oder andere Lösung "erfahren", so macht es dann auch wieder Spaß. Also - Bauanfängern würde ich diesen Bausatz nicht empfehlen, hat doch auch so manch Erfahrener seine liebe Mühe damit. Ist der Bausatz dann fertig, so hat man doch ein ganz nettes Modell, aus dem man mit etwas Zusatzarbeit (sofern man ihn nicht in blankem Blech sein lassen will) ein herrliches kleines Schmuckstück erhält. Ich habe mir die Mühe gemacht und das Modell - soweit dem Original entsprechend - bemalt. Die Landesektion ist in Gold- und Silberfolie gepackt, so habe ich das mit meinem Modell auch gemacht. Ein paar Figuren dazu - ein kleines Diorama - und WOW! Schaut echt gut aus !!