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Mittwoch, 6. April 2022

Otto Doppeldecker 1913 - Flugwerft Oberschleißheim

Der Nachbau eines Otto-Doppeldeckers aus dem Jahre 1913 ist ein Gemeinschaftsprojekt des Werftvereins (Verein zur Erhaltung der historischen Flugwerft Oberschleißheim e.V.) und des Deutschen Museums. Ziel des Vorhabens ist ein flugfähiger Nachbau jenes Flugzeugtyps, mit dem die Königlich Bayerischen Fliegertruppen in Oberschleißheim in ihren Anfangsjahren ausgerüstet waren.

 

Hersteller der Flugzeuge waren damals die Flugmaschinenwerke Gustav Otto in München. Die Maschinen waren Weiterentwicklungen der erfolgreichen französischen Farman-Typen. Ein charakteristisches Merkmal der 1913er, Militärdoppeldecker der Ottowerke war die weitgehende Verwendung von Stahlrohr als Baumaterial für Holme, Stiele und Längsgurte. Lediglich die Flügelrippen waren nach wie vor aus Holz gebaut. Die Flugzeuge wurden in unterschiedlichen Varianten mit Spannweiten zwischen 12,5m und 14,5m gebaut. Angetrieben wurden sie vorwiegend von wassergekühlten 100PS Argus-Vierzylinder- oder 115PS Mercedes Sechszylindermotoren.

Der Nachbau geschah in der Flugzeugwerkstatt des Deutschen Museums unter Mitarbeit von Mitgliedern des Werftvereins und mit der Unterstützung von Sponsoren. Zum 100-jährigen Jubiläum des Flugplatzes Schleißheim 2012 war das Flugzeug fertiggestellt , so dass im Laufe des Jubiläumsjahres mit der Flugerprobung begonnen werden konnte. Nun ist es in der Flugwerft Oberschleißheim ausgestellt.

Quelle: https://www.rlm-farben.de/anwendungen/flugzeuge/25-otto-doppeldecker-typ-1913.html

Video: https://www.der-werftverein.de/otto/otto.php

 



































Sonntag, 13. März 2022

Akaflieg München Mü 10 Milan - Flugwerft Oberschleißheim

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.


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Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
 

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Die Akaflieg München Mü 10 „Milan“ ist ein Segelflugzeug der studentischen Fliegergruppe Akaflieg München und gilt als der erste komplette Eigenentwurf von Egon Scheibe. Er begründete mit dem bespannten Stahlrohrrumpf die sogenannte Münchner Schule, die den Segelflugzeugbau stark beeinflusste. Sie gilt als eine der erfolgreichsten Konstruktionen der studentischen Gruppe. 


Anfang der 1930er-Jahre wollte die Akaflieg München ein zweisitziges Leistungssegelflugzeug bauen. Das Flugzeug wurde von Egon Scheibe entworfen, der später auch die erfolgreiche Akaflieg Mü 13 konstruierte und die Scheibe-Flugzeugbau GmbH gründete. Die Konstruktionsarbeiten waren 1932 abgeschlossen und 1934 erfolgte der erfolgreiche Erstflug durch Egon Scheibe persönlich. Im Anschluss konnten mit dem Flugzeug zahlreiche Erfolge erzielt werden, wie beispielsweise Streckenrekorde und Alpenüberquerungen sowie den überlegenen Gesamtsieg beim 18. Rhön-Segelflugwettbewerb 1937. Gegen Ende des Krieges wurde das Flugzeug dem Deutschen Museum übergeben, wo es den Zweiten Weltkrieg fast schadlos überstand.

Da nach der Zulassung des Segelflugsports durch die Alliierten Anfang der 1950er-Jahre die Studenten der Akaflieg München ein zweisitziges Schulungsflugzeug benötigten, wurde die Mü 10 „Milan“ wieder aus dem Deutschen Museum geholt und instand gesetzt. Es wurde mit dem Kennzeichen D-1001 als erstes Flugzeug in Bayern wieder zugelassen, bevor es 1962 nach über 25 Betriebsjahren und 1800 Flugstunden endgültig dem Deutschen Museum übergeben wurde. Heute kann es in der Flugwerft Schleißheim, einer Außenstelle des Deutschen Museums, besichtigt werden.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Akaflieg_München_Mü_10





 








 

Dienstag, 13. September 2016

MBB Bo-105

Fotografiert im Deutschen Museum München & im Hangar 7 (Flying Bulls) in Salzburg von Bianca Krop-Kaiser & Alexander Krop











































































Felix Baumgartner am Steuerknüppel der Bo 105 der Flying Bulls