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Samstag, 29. November 2025

Willys 4X4 Jeep Army - Academy 1/72

Der Willys MB mit der offiziellen Armeebezeichnung ¼-ton 4 × 4 truck und der Kurzbezeichnung Jeep gilt als Urtyp des Pkw-Geländewagens. Er ist auch der Urahn der noch heute unter der Marke Jeep verkauften Geländewagen und Sport Utility Vehicles von Stellantis. Das robuste Fahrzeug mit zuschaltbarem Allradantrieb wurde aufgrund einer Ausschreibung der US Army ab 1940 entwickelt. Die US-Streitkräfte suchten während des Zweiten Weltkriegs ein kleines und geländegängiges Allzweckfahrzeug, das relativ billig und in großer Stückzahl hergestellt werden konnte.  

 

Der erste Prototyp des späteren Jeep wurde unter dem Kürzel BRC (für Bantam Reconnaissance Car = „Bantam-Aufklärungswagen“) von der American Bantam Car Company in Butler, Pennsylvania, entwickelt und hergestellt und bereits im September 1940 der US-Armee übergeben. Der weitere Verlauf der endgültigen Auftragserteilung ist selbst in den USA von vielen Mutmaßungen umnebelt. So sollen beispielsweise die Kopien der Original-BRC-Baupläne von den Militärs ohne die Zustimmung von American Bantam weitergereicht worden sein. Das Verteidigungsministerium bestellte daraufhin je 1500 Testexemplare des Willys MA, des Ford GP und des Bantam BRC (Bantam lieferte tatsächlich etwa 2600 Fahrzeuge und stellte dann die Automobil­produktion ein). Der Willys MA machte dank seines starken Motors das Rennen, und die eigentliche Herstellung in großen Stückzahlen wurde bald darauf von Willys-Overland und etwas später auch von Ford in Lizenz aufgenommen – beide Firmen hatten ihre eigenen Prototypen erst im November 1940 präsentiert. Willys-Overland überarbeitete vor der Massenproduktion den MA nochmals nach Vorgaben der Army und orientierte sich dabei am Ford GP. Das Ergebnis war der Willys MB, von dem bis zum Kriegsende rund 370.000 Stück produziert wurden. Die Ford-Modelle trugen fortan das Kürzel GPW (g=governmental; p=80 inch Radstand; w=Willys-Design) und basierten auf den Plänen und Vorgaben von Willys, von dessen MB-Modellen sie sich nur in kleinen Details unterschieden. Vom Ford GPW wurden etwa 270.000 Fahrzeuge hergestellt. Das inzwischen „Jeep“ genannte Fahrzeug wurde an vielen Fronten des Zweiten Weltkrieges eingesetzt. Er war fast unverwüstlich, einfach konzipiert und konnte leicht repariert werden. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Willys_MB 

Videos: Willys Jeep in action

             tools that helped to win WWII . the Willys MB JEEP ( the story) 

             Ford Scout Cars Join the US Army | World War 2 Newsreel | 1941 

             World War II Jeep In Action 

  


Dies ist ein Bausatz, von dem man nie genug haben kann. Einfach zu bauen, leicht nachzudetaillieren und unerläßlich für jedes Diorama - kann man nur empfehlen !

Army-Jeep 


















Scout-Jeep





















 

Donnerstag, 28. März 2024

Jeep CJ-7 "American Flag" (Diorama) - Revell 1/24

Der Jeep CJ 7 war ein Fahrzeug des US-amerikanischen Automobilherstellers Jeep, das von 1976 bis 1986 hergestellt wurde.

Die Entwicklung des Jeep CJ 7

Es handelte sich beim Jeep CJ 7 um ein Nachfolgemodell des Jeep CJ 5, unterschied sich allerdings in einigen Merkmalen von diesem. Der Radstand des Jeep CJ 7 hatte sich erhöht und auf den auffälligen Schwung der Türen wurde verzichtet. Der Jeep CJ 7 war in verschiedenen Versionen erhältlich, neben der Standard-Ausführung waren gegen Aufpreis ein Hardtop und Stahltüren erhältlich. Darüber hinaus standen die aufgewerteten Versionen Renegade und Laredo zur Auswahl, letzterer war anhand seines Emblems, der aufgewerteten Sitze, des verstellbaren Lenkrads, der Chromausstattung, der Stoßfänger, des Kühlergrills und des Drehzahlmessers zu erkennen. Gegen Aufpreis war ein Sperrdifferential an der Hinterachse erhältlich, die Übersetzung betrug anfangs 3,54, später wurde sie auf 2,73 herabgesetzt. Insgesamt wurde der Jeep CJ 7 11 Jahre lang hergestellt, in diesem Produktionszeitraum gingen 379.299 Exemplare des Wagens vom Band.

Der Jeep CJ 7 im Detail

Ein neues Feature des Jeep CJ 7 war der automatische Allradantrieb namens Quadra-Tec. Dieser war zwar nicht besonders leistungsstark, erfreute sich aber dennoch großer Beliebtheit. Das Verteilergetriebe verfügte über ein zweistufiges Vorgelege und war nur in Verbindung mit dem TH400 Automatikgetriebe erhältlich. Der Jeep CJ 7 hatte ein Leergewicht von 1450 kg, der Radstand belief sich auf 2372 mm. Die Länge des Wagens wurde mit 3950 mm angegeben, die Breite mit 1660 mm. Im Jeep-Werk in Ohio entstand eine nur für den Export bestimmte Dieselversion, die mit einem Isuzu-Motor des Typs C240 ausgestattet war. Der Motor verfügte über einen Hubraum von 2,4 Litern. Zwischen 1982 und 1983 war der Jeep CJ 7 als so genannte Limited Edition erhältlich – hierbei handelte es sich um eine Version des Wagens, die nur 2500 Mal vom Band ging. Der Wagen hatte eine luxuriösere Innenausstattung und war mit einem 4,2-Liter-V6-Motor ausgestattet. Die Kraftübertragung des Jeep CJ 7 Limited Edition erfolgte wahlweise mit Hilfe einer T5- oder Automatikgetriebes. Die Produktion des Jeep CJ 7 wurde im Jahr 1986 eingestellt.

Quelle: https://www.classic-trader.com/de/automobile/suche/jeep/cj-7

Video: Offroad Wochenende im Jeep CJ-7

           MotorWeek | Retro Review: '81 AMC Jeep CJ-7

 

Der Bausatz ist Revell-typisch und von eben dieser Firma sehr "einfach" ausgelegt. Es gibt viel Nachzuarbeiten und abzuändern. Der Motor ist sehr dürftig dargestellt - und vergleicht man mit dem Originalauto, dann fällt rasch auf daß Vieles fehlt. Selbst die Blattfedern sind nicht ausmodelliert und erwecken den Eindruck von einem klobigen Stück "Metall". Positiv zu bemerken ist aber, daß sowohl Hardtop mit Türen sowie das Stoffdach mit Zusatzstreben dem Bausatz beiliegen und man so 3 verschiedene Versionen bauen kann, auch wenn Revell mit 2 in 1 wirbt. Steckt man also Einiges an Zusatzarbeit hinein, so kann man aus diesem Bausetz ein ansehnliches Modell gestalten.

Ich wollte "meinen" Jeep natürlich in einem Diorama präsentieren - und habe mir dazu ein paar Figuren besorgt. Eine Straße war im amerikanischen Stil schnell gefertigt, dazu ein Stückchen "Abhang", auf dem eine Leitplanke montiert ist. Diese fertigte ich aus Alublech einer Grillschale.