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Mittwoch, 15. April 2026

Triceratops (Diorama Set) - Tamiya - 1/35

Triceratops (von altgriechisch τρεῖς treis ‚drei‘, κέρας kéras ‚Horn‘ und ὤψ ōps ‚Antlitz‘; wörtlich also „Dreihorngesicht“) ist eine Gattung von Vogelbeckensauriern (Ornithischia) aus der Gruppe der Ceratopsia. Die Typusart Triceratops horridus, nachfolgend meist nur Triceratops genannt, ist einer der größten Vertreter der Ceratopsidae, die durch ihre Hörner und ihren Nackenschild charakterisiert waren, und einer der bekanntesten Dinosaurier überhaupt. Triceratops lebte am Ende der Oberkreide im heutigen Nordamerika. 

 

Zwar ist Triceratops einer der am häufigsten gefundenen Ceratopsidae, allerdings gibt es im Gegensatz zu vielen anderen Vertretern keine bone beds („Knochenlager“). Das sind Massenablagerungen von dutzenden, manchmal sogar tausenden Individuen. Diese Massenablagerungen gelten als Hinweis, dass einige Arten zumindest einen Teil des Jahres Verbände mit Artgenossen bildeten. Aufgrund der fehlenden Massenablagerungen von Triceratops sind keine Aussagen über das Sozialverhalten möglich.

Die Zähne von Triceratops waren mit den senkrechten Okklusionsflächen für eine schneidende, nicht aber mahlende Bewegung ausgerichtet. Das Kiefergelenk saß tiefer als die Zahnreihe, der Muskelfortsatz (Processus coronoideus) am Unterkieferast war vergrößert und bot den Ansatzpunkt für eine vermutlich sehr kräftige Kaumuskulatur. All das deutet auf eine hohe Beißkraft dieser Tiere hin. Die schmale, zugespitzte Schnauze, die Triceratops mit allen Ceratopsia gemeinsam hatte, gilt gemeinhin als Anzeichen für eine selektive Nahrungsaufnahme. Sie dürfte eher zum Zupacken und Ausrupfen, nicht aber zum Abbeißen geeignet gewesen sein.

Da der Kopf nahe beim Boden gehalten wurde, haben die Tiere vermutlich vorwiegend krautige Pflanzen gefressen. Es ist auch denkbar, dass sie mit ihren Hörnern und Schnäbeln höhere Pflanzen heruntergebogen oder abgebrochen haben. Welche Pflanzen sie genau gefressen haben, ist allerdings nicht bekannt, denkbar sind Palmfarne, Palmen oder Farne.

Die Gattung Triceratops wurde 1889 von Othniel Charles Marsh erstbeschrieben, Typusart ist T. horridus. Zwar gab es seit den 1870er Jahren Funde von verwandten Gattungen (wie Agathaumas oder Monoclonius), diese waren jedoch bruchstückhaft und ließen keine Rückschlüsse auf das Aussehen dieser Tiere zu. Erst mit Triceratops und dem gleichzeitig entdeckten Torosaurus wurde die Gestalt dieser Tiere deutlicher. Fossilfunde sind aus den westlichen USA (Wyoming, Montana, South Dakota, North Dakota und Colorado) sowie aus Kanada (Alberta und Saskatchewan) bekannt.

Die Funde werden in die Oberkreide (spätes Maastrichtium) auf ein Alter von 68 bis 66 Millionen Jahre datiert. Triceratops zählt damit zu den letzten Dinosauriern. Am Ende der Kreidezeit ist er wie alle Nichtvogel-Dinosaurier ausgestorben.

John Scannella und John Horner kommen in einer Arbeit von 2010 zu dem Schluss, dass die Gattungen Torosaurus und Triceratops identisch seien, denn Torosaurus-Individuen seien lediglich ausgewachsene Individuen von Triceratops. Die Gattungen werden im Wesentlichen durch die unterschiedlichen Ausprägungen des Nackenschildes unterschieden, doch dessen Form und Größe verändert sich nach Scannella und Horner im Laufe des Lebens von Triceratops erheblich. Da es sich bei den beiden Gattungen also nur um unterschiedliche Wachstumsstadien desselben Ceratopsiden handelt und Triceratops die zuerst beschriebene Gattung ist, wäre nach der Prioritätsregel der Name Torosaurus nur noch ein jüngeres Synonym von Triceratops und nicht länger gültig (valide).

Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/Triceratops 

Videos : Kampf der Dinos: Wie gefährlich war der Triceratops? | ZDFinfo Doku 

              Dino Geheimnis: Lebte das Triceratops-Mädchen "Clover" allein? | Terra X 

              Kranker Triceratops | Jurassic Park | Screen Schnipsel 

              The Lost World: Jurassic Park [1997] - Triceratops Screen Time 

 

 
Das Triceratops Diorama Set von Tamiya - so alt es auch ist - gibt eine sehr gute Darstellung der Urzeit wieder. Es macht Spaß dies zu bauen und zu gestalten - es gibt einige "versteckte" Tiere zu sehen und es macht Freude, wenn man Andere danach suchen lässt. Schwer zu bauen ist dieses Set nicht - einfache Teile, die gut zusammenpassen und nur wenig Nacharbeit erfordern. Etwas anspruchsvoller sind dann aber die Pflanzen aus grünem Krepp-Papier, das für Ungeübte doch etwas knifflig werden kann. Die Grundplatte bietet auch einen kleinen Seerand, in dem sich Fische und Echsen - ja sogar ein Frosch - tummeln. Alles in Allem ein gelungenes Modellbauset, das ein hervorragendes Ergebnis verspricht. So etwas würde man sich öfter und vor Allem MEHR wünschen. Revell kann sich da mal eine ganz dicke Scheibe davon abschneiden und sich ein Beispiel nehmen, wie es sein sollte.  
 























 

 

Samstag, 23. August 2025

Jurassic Park (The Lost World) - Stegosaurus - Lindberg - 1:70

Stegosaurus ist ein thyreophorer (schildtragender) Dinosaurier aus der Familie der Stegosauridae und damit ein Vertreter der Ornithischia (Vogelbeckendinosaurier), der im Oberjura (Kimmeridgium bis frühes Tithonium) lebte. Mit bis zu 9 Metern Länge war er der größte bekannte Vertreter der Stegosauria. Der Name Stegosaurus bedeutet so viel wie „Dachechse“ (altgriechisch στέγος stegos „Dach“, σαῦρος sauros „Echse“).

Mindestens drei verschiedene Arten wurden aus der unteren Morrison-Formation im westlichen Nordamerika geborgen, die Überreste stammen insgesamt von etwa 80 Individuen. Ein Fund aus Portugal im Jahr 2006 hat gezeigt, dass die Gattung auch in Europa vorkam. Mit seinen imposanten Knochenplatten und Schwanzstacheln ist Stegosaurus – zusammen mit Tyrannosaurus, Triceratops, Apatosaurus und Velociraptor – einer der populärsten Dinosaurier überhaupt.

Stegosaurus war ein großer, schwergebauter und quadrupeder (vierbeinig laufender) Herbivore mit einer ungewöhnlichen Körperhaltung: Der Rücken war stark gewölbt, die Vorderbeine waren kurz. Den Schwanz hielt das Tier hoch in der Luft, während der Kopf nahe über dem Boden gehalten wurde. Seine verschiedenen Knochenplatten und Schwanzstacheln boten Stoff für viele Spekulationen. Während letztere sehr wahrscheinlich zur Verteidigung dienten, wurden für die Knochenplatten Funktionen wie Verteidigung, Temperaturregulierung oder Brautwerbung vorgeschlagen. 

 

Die Fressweise von Stegosaurus und verwandten Arten unterscheidet sich von der anderer pflanzenfressender Ornithischia. Andere Ornithischia besaßen Zähne, mit denen sie Pflanzenmaterial zermahlen konnten, und einen Kiefer, der sie zu kauartigen Bewegungen befähigte. Im Kontrast dazu hatten Stegosaurier kleine, gesägte Zähne zum Zerquetschen des Pflanzenmaterials und einen Kiefer, der wahrscheinlich nur einfache Bewegungen zuließ und nicht zum richtigen Kauen geeignet war.

Trotzdem müssen Stegosaurier erfolgreich gewesen sein, da sie im Jura geographisch weit verbreitet waren. Paläontologen vermuten, dass Stegosaurier sich von Moosen, Farnen, Palmfarnen, Koniferen oder Früchten ernährt haben. Dazu verschluckten sie wahrscheinlich Gastrolithen – Steine, die im Magen bei der Zerkleinerung der Nahrung halfen, in derselben Art und Weise, wie es einige rezente, nicht zum Kauen befähigte Tiere wie Vögel oder Krokodile tun. Abweiden von Gras, wie man es bei vielen modernen herbivoren Säugetieren sehen kann, wäre für Stegosaurus nicht möglich gewesen – die ersten Gräser tauchten erst in der Kreide auf, lange nachdem Stegosaurus ausgestorben ist.

Wahrscheinlich weidete Stegosaurus nur bodennah in etwa einem Meter Höhe. Trifft jedoch die von Bakker propagierte Hypothese zu, dass sich Stegosaurus auf die Hinterbeine stellen konnte, wären erwachsene Tiere fähig gewesen, in bis zu sechs Meter über dem Boden zu fressen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Stegosaurus 

Videos: Die Baby-Stegosaurus-Szene | Vergessene Welt: Jurassic Park 

              #museumkoenigzuhause - Stegosaurus  

             Dinosaurier - Die Pflanzenfresser schlagen zurück (Doku 2015) 

Der Bausatz vom Stegosaurus ist relativ einfach gehalten und besteht aus nur wenigen Teilen. Jedoch hat der Hersteller verschiedene Beine hinzugefügt, so daß man unterschiedliche Beinstellungen als Variationen darstellen kann. Natürlich muß auch hier ordentlich gespachtelt werden, da Spalten bis zu 2mm auftreten. Nichtsdestotrotz kann man ein ansehnliches Modell aus diesem Kit zaubern, und in einem Diorama dargestellt wirkt es gleich doppelt so gut. Ich hatte aus einem Ü-Ei einen Mini-Stegosaurus übrig und habe ihn - ähnlich wie im Film - als Baby-Stegosaurus dazugestellt. 















Jurassic Park (The Lost World) - Velociraptoren - Revell Monogram SnapTite (1997) - 1:25

Velociraptor (lateinisch velox ‚schnell‘, raptor ‚Räuber‘) ist eine Gattung theropoder Dinosaurier, die vor etwa 85 bis 76 Millionen Jahren in der späten Kreidezeit lebte. Velociraptor zählt zu den Dromaeosauridae. Momentan werden zwei Arten anerkannt: Die Typusart Velociraptor mongoliensis, deren fossile Knochen in der Mongolei und der Inneren Mongolei (China) gefunden wurden, sowie die 2008 beschriebene, bisher nur durch Schädelmaterial aus der Inneren Mongolei bekannte Art Velociraptor osmolskae. 


 

Mit über einem Dutzend entdeckten fossilen Skeletten ist Velociraptor einer der am besten untersuchten Dromaeosauriden. Ein besonders populäres Fossil zeigt Velociraptor mit einem Protoceratops; beide Tiere starben augenscheinlich während eines Kampfes.

Mit einer Länge von bis zu zwei Metern war Velociraptor ein mittelgroßer Vertreter der Dromaeosauridae. Es handelte sich um einen auf zwei Beinen laufenden, gefiederten Fleischfresser mit einem langen, steifen Schwanz und einer auffällig vergrößerten, sichelartigen Kralle an der zweiten Zehe des Hinterfußes. Diese Sichelkralle wurde vermutlich bei der Jagd verwendet. Ein Unterscheidungsmerkmal zu anderen Dromaeosauriden ist die lange, flache und leicht nach oben gebogene Schnauze.

Der breiten Öffentlichkeit bekannt geworden ist Velociraptor insbesondere wegen seiner von künstlerischer Freiheit geprägten Rolle als intelligentes menschenfressendes Raubtier in der Jurassic-Park-Filmreihe, auch wenn die dort dargestellten Tiere eher seinen größeren und älteren Verwandten Deinonychus und Utahraptor entsprechen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Velociraptor

Videos:  Velociraptor - Unterschied zum Jurassic Park 

              Velociraptor - Einer Der Intelligentesten Dinosaurier Aller Zeiten / Dokumentation 

 

Selbst für einen überdimensionierten Filmdino sind die Revell-Raptoren doch sehr groß ausgefallen und dürften eher dem Maßstab 1:20 entsprechen. Rechnet man mit der Originalgröße der Funde der gefiederten Raptorenskelette, so kommt man auf einen Maßstab von 1:5. 

Der Bausatz ist sehr einfach gehalten und Paßgenauigkeit ist da eher relativ - manche Spalten sind bis zu 2mm breit. Dennoch sind sie den Filmraptoren sehr gut nachempfunden, weshalb man doch sehr schöne Scenen nachstellen kann. Ich hab mich für ein Diorama mit einem Nest voller Eier entschieden. Die Eier sind aus Fimo modelliert. Zum ersten Mal hab ich neben Papier auch Federn für die Pflanzen verwendet, und ich bin im Großen und Ganzen mit dem Ergebnis zufrieden. Ich hoffe mein Diorama gefällt - viel Spaß beim Anschauen.

 

Verglichen mit einer Figur im Maßstab 1:24 wirken die Raptoren doch etwas groß . . . zum Vergleich ein Foto aus de Film :

Hier sieht man deutlich, daß die Raptoren nicht viel höher als der Schauspieler gestaltet sind. Wenn sie sich aufrichten, dann können sie schon 2m erreichen, aber die Velociraptoren im Modell haben auch eher die geduckte Haltung . . .