Samstag, 5. November 2016

Focke Wulf Ta 154 Moskito - PM models 1/72

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.

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Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
 

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Die Focke-Wulf Ta 154 „Moskito“ war ein gegen Ende des Zweiten Weltkrieges gebautes zweimotoriges Mehrzweckflugzeug der Luftwaffe in Schulterdeckerbauweise. Ursprünglich als Schnellbomber, dann als Nacht- und Tagjäger geplant, war auch ein Einsatz als Beobachter oder Aufklärungsflugzeug in Betracht gezogen worden. Letztlich erfolgte ihr Einsatz dann als Nachtjäger.

 

Vorbild und Pendant war die britische de Havilland Mosquito. Wie bei dieser bestanden Rumpf, Leit- und Tragflächenkomponenten der Ta 154 aus einer hölzernen Konstruktion, um kriegstechnisch wichtige Rohstoffe zu sparen. Kurt Tank, der geniale Konstrukteur bei Focke Wulf, hatte noch immer die Konstruktionspläne der Fw 187 Falke in der Schublade, die er hervorkramte, als er die Spezifikationen der Ausschreibung erhielt. Die Fw 187 hatte bereits vor dem Krieg höhere Geschwindigkeiten als die Messerschmitt Me 109 B erzielt, obwohl sie schwächere Motoren besaß. Der Entwurf der Fw 187 wurde in großen Teilen für die Ta 154 übernommen, doch sollte die Tiefdeckerkonzeption nun als Hochdecker umgesetzt werden, um mehr Platz für die größeren Luftschrauben zu erhalten. Der Jungfernflug der Ta 154 V1 fand am 1. Juli 1943 statt. Bei Geschwindigkeitstests erreichte sie über 700 km/h, welche allerdings durch später eingebaute Ausrüstung und Bewaffnung etwas absank. Zur Anzahl der produzierten Maschinen (mit allen Varianten und Erprobungstypen) gibt es verschiedene Angaben; demnach waren es etwa zwischen 30 und 50 Stück. Aufgrund von Kriegsverknappung hatte die Ta 154 aber stets mit dem Problem zu kämpfen, daß es gegen Kriegsende keinen zuverlässigen Holzkleber mehr gab und sich so immer wieder Verleimungen der Holzkomponenten lösten.
Am 14. August 1944 wurde die anlaufende Serienproduktion der Ta 154 vom Reichsluftfahrtministerium (RLM) zu Gunsten der Do 335 gestoppt. So fanden nur einige wenige Exemplare bis zum Kriegsende Verwendung in Nachtjagdgeschwadern bzw. Nachtjagdgruppen. Obwohl mehrere Ta 154 im Einsatz standen und Erfolge verbuchen konnte, gab es immer wieder Flugunfälle aufgrund losgelöster Holzklebestellen. Die Alliierten konnten so gegen Kriegsende lediglich eine einzige funktionsfähige Ta 154 erbeuten - alle anderen Maschinen waren verloren gegangen bzw. durch Sprengungen einsatzunfähig gemacht worden. In Amerika wurde die Ta 154 ausgiebig getestet, doch ihr Verbleib ist ungewiss - man nimmt an, daß sie - eben aufgrund der Verleimungsprobleme - verschrottet wurde.

Quelle:  https://de.wikipedia.org/wiki/Focke-Wulf_Ta_154

Videos: The "Wooden Wonder" That Woodn't Work | Focke Wulf Ta 154

             Complete History of the TA-154 Moskito With Archival Flight Footage

FOCKE WULF TA 154 - vorbildlich gebaut & excellent geflogen - Warbirdmeeting Bad Wörishofen 2025

 

 
PM models hat mit der Ta 154 einen Volltreffer gelandet. Das Modell ist etwas ganz Besonderes, war es doch als schnelle Zwischenlösung für die Nachtjäger gedacht, die mit ihren vorhandenen Maschinen an ihre Grenzen gelangten. Oftmals konnten angreifende Flugzeuge gar nicht abgefangen werden, weil sie zu schnell waren.
Der Bausatz ist sehr primitiv und einfach gehalten und hat viele Fehler, die bei neueren Bausätzen anderer Hersteller ausgebessert wurden. Als ich dieses Flugzeugmodell für die Sammlung baute, hatte ich kaum Unterlagen und keinerlei Informationen über dieses Einsatzmuster. Dementsprechend fiel auch mein Modell aus - doch habe ich mir gedacht, daß dies so nicht stehen gelassen werden kann und ich baute aus demselben Bausatz ein weiteres Modell, bei dem ich so Einiges verbessern wollte.  

 
Leider ist nach einem Computercrash dies das einzig mir verbliebene Foto dieses Modells. Von dem neueren Modell gibt es weitere Fotos:
 
 
Das erneute Modell sollte die Landeklappen abgesenkt haben und einige andere Wartungsklappen geöffnet erhalten. Auch wurde die Ta 154 komplett neu graviert. Dieses Bild, sowie die folgenden Bilder, zeigen das Modell vor dem lackieren, wobei die Zusatzarbeiten deutlich zu sehen sind.






 
Der Flügelwurzelzugang sollte aufgeklappt dargestellt werden, weshalb Grillschalen-Alu entsprechend graviert und angebracht wurde. Auch die Kühlerklappen sollten geöffnet gezeigt werden. Da das Modell furchtbar hecklastig ist mußten jede Menge Bleikügelchen als Beschwerung in jeden verfügbaren Platz eingebracht werden - und: das Modell steht gerade so auf seinen drei Beinchen . . .   

 
Hier sehr schön zu sehen sind die zusätzlichen 2 MG's als schräge Musik. 

 
Das lackierte Modell wirkt schon mal ganz gut, aber es sind noch einige Arbeiten zu erledigen. Das dieses Modell in ein Diorama eingebracht werden soll, so wurde nebenbei auch gleich an Diorama-Dekoration gearbeitet - unten zu sehen der Jumo 213 mit seinem mobilen Gestell. Eine Motorprüfstation wird scratch noch gebaut . 


 
Der Cockpiteinbau geschah in Eigenregie, da geeignete Zurüstteile entweder sehr teuer oder aber schlichtweg nicht zu bekommen waren. Decals wurden auch selber gedruckt, da diese eine weitaus bessere Qualität aufweisen als alle komerziell erhältlichen Decals.

 
Hier sieht man weiteres Diorama-Material. Der fertige Jumo 213 im Vordergrund, ein Starterwagen und ein Zündapp-Beiwagengespann links neben der Ta 154. Davor sind ein Öltank und ein selbstabdichtender Haupttank zu sehen, die aus FIMO gestaltet wurden. Die Werkzeugkisten sind Beiwerk von Temu. Unten zu sehen das fertige Modell, dessen Detaillierung doch etwas länger gedauert hat als ursprünglich gedacht.







































 
Das Diorama wird noch mit einer (unlackierten) Ta 154 erweitert und bekommt Zurüstmaterial und Figuren. Da dieses Modell noch im Bau ist werden da weitere Fotos folgen . . . 
 
 

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