Samstag, 4. Juni 2016

Fokker Dr.1 - Airfix 1/72

Die Fokker Dr.I war ein Dreidecker-Jagdflugzeug der Fokker Flugzeugwerke in Schwerin. Das von der Fliegertruppe des Deutschen Heeres im Ersten Weltkrieg ab 1917 eingesetzte Flugzeug wurde insbesondere durch den erfolgreichsten Jagdflieger des Ersten Weltkrieges Manfred von Richthofen (der „Rote Baron“) berühmt, der 19 seiner 80 Luftsiege in ganz oder teilweise rot gestrichenen Fokker-Dreideckern erzielte und auch in einer Dr.I den Tod fand.



Der Fokker-Dreidecker, der mit einem nur 110 PS starken Oberursel Umlaufmotor ausgestattet war, war im Vergleich zu anderen Jagdflugzeugen zwar relativ langsam, konnte aber dank des dicken Flügelprofils und des geringen Gewichts bei niedriger Geschwindigkeit sehr steil steigen und war in der Manövrierfähigkeit unübertroffen. Selbst die als sehr wendig geltende britische Sopwith Camel konnte mit dem Fokker-Dreidecker ausgekurvt werden. Manfred von Richthofen zur Dr.I: „…wendig wie die Teufel und klettern wie die Affen.“
Am 1. September 1917 traf die erste Dr.I an der Front ein. Zwischen Mitte September und Anfang November 1917 kam es zu mehreren tödlichen Abstürzen aufgrund einer zu schwachen Tragflächenkonstruktion, was dazu führte, dass die Dr.I vorläufig aus dem Dienst gezogen wurde. Ab Februar 1918 wurde der Dreidecker wieder an der Front eingesetzt, nachdem Fokker die Tragflächen verstärkt hatte. Die Fokker Dr.I wurde bis zum Mai 1918 in einer vergleichsweise geringen Anzahl von 420 Exemplaren produziert.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Fokker_Dr.I

Videos: Fokker Dr.1 - Manfred von Richthofen, 03-09-1917

            WW1: Manfred v. Richthofen's Red Fokker Dr.1 Triplane  

Die Fokker Dr.I im Maßstab 1/28 ist ein wunderbares Modell, das dank seiner Größe auch relativ einfach zu bauen ist. Kann man nur sehr empfehlen . . . 

 


Ein sehr einfach gehaltener Bausatz, der trotzdem nicht leicht zu bauen ist. Mit ein wenig Zusatzdetaillierung kann man daraus aber ein herrliches Modell zaubern, das auch für Dioramen ein absoluter Hingucker ist. Aber ein wenig "zaubern" muß man dazu allemal . . . 



Rittmeister Manfred Freiherr von Richthoven - der "Rote Baron" - Staffelführer Jagdstaffel 1:

Dies hier ist die 1/28er Fokker DR.1 - es kommt nun die 1/72er
 

Der Motor wurde mit Draht etwas aufgepeppt. So kommt er dem Original zumindest etwas näher. 



 
Der Flugzeugführerraum (Cockpit) wurde ebenfalls aufgewertet mit jeder Menge Scratcharbeit. Im Modell ist da nur ein sehr primitiver Sitz . . . 






























 Oberleutnant Lothar Freiherr von Richthofen - Staffelkapitän Jasta 11
 
 
Die Fokker Dr.I von Eduard in der Weekend Edition ist schon mal ein paar Stufen in Richtung Perfektion im Modellbau mehr. Auch hier gibt es allerdings ein paar Korrekturen und Zusatzdetaillierungen hinzuzufügen, aber bei Weitem nicht so umfangreich wie bei dem Revell-Modell. Leider erhält man hier ein Beispiel dafür, daß man eben nicht Alles mit Ätzteilen lösen kann. 
 

 
Auch bei der Motordetaillierung gilt : flache Ätzteile können nun mal keine runden Stößelstangen ersetzen. Deshalb wurde der Motor wieder einmal mit Draht detailliert.  

 
Auch die Pumpe mit der Leitung - im Ätzteilesatz flach dargestellt - wurde durch Lötzinn und Draht ersetzt. Ansonsten lässt das Eduard-Cockpit kaum Wünsche offen ! 




 

 

Josef Jacobs (48 Luftsiege): der erfolgreichste Pilot auf der Fokker Dr.I (Revell-Modell)






















Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen