Samstag, 23. August 2025

David Deals Glitter Bug - Revell 1:24

David Allen Deal, mit Spitznamen Big Deal genannt, war ein unabhängiger amerikanischer Illustrator, der 2003 wahrscheinlich als Subunternehmer für Mattel arbeitete. Der 1938 geborene Deal studierte Grafikdesign an der Louisiana Tech University, bevor er Illustrator für die Dallas Morning News wurde. Darüber hinaus war Deal ein bekannter Illustrator, der Autos mit „übertriebenen“ Proportionen illustrierte, wie beispielsweise die Modellbausatzreihe „Deal’s Wheels“ für Revell. Deal stellte außerdem zusammen mit dem damaligen Revell-Produktmanager Don Ernst einen Rekord auf einer 1000-Meilen-Strecke von Tijuana nach La Paz in einem speziell modifizierten VW Käfer auf. Deal verstarb am 14. Oktober 2008 im Alter von 70 Jahren an gesundheitlichen Problemen. Eines seiner letzten Projekte war die Konzeptzeichnung für den Disney-Film „Cars“.


 

Der Glitter Bug, mit einer parodierten Figur von Dave Deal, ist ein sehr leicht zu bauender Kit, der immens Spaß macht und gute Laune in jede Vitrine bringt. Ich habe den Glitter Bug mit grünem Glitter "bestäubt" und mit mehreren Schichten Klarlack versiegelt. Für eine Ausstellung erhielt er eine "schnelle" Dioramabasis, die aber zu klein ausfiel und einmal neu gemacht werden muß. 






















 

Ford Modell T 1913 Speedster - ICM 1:24

Das Modell T von Ford (ugsprachlich auch Tin Lizzie, „Blechliesel“) gilt gemeinhin als das erste für die breite Masse erschwingliche Automobil. Es war das erste Automobil, das auf Fließbändern hergestellt wurde, nicht jedoch das erste in Großserie produzierte Automobil, als das der Oldsmobile Curved Dash gilt. Zwischen 1908 und 1927 wurden in den Vereinigten Staaten 15 Millionen Stück gebaut, und somit war es das meistverkaufte Automobil der Welt, bis es 1972 vom VW Käfer überholt wurde. In den 2020er Jahren existieren noch etwa ein Prozent aller gefertigten Exemplare. 

 

Henry Ford legte den „T-Ford“, wie er von seinen heutigen Besitzern oft genannt wird, auf einfachste Bedienung und Reparaturfreundlichkeit aus, weswegen der Wagen kein konventionelles Fahrzeuggetriebe mit Kupplung und Wählhebel bekam. Der Motor hat weder Kühlwasserpumpe noch Ölfilter, es gibt keine Kraftstoffpumpe und keinen Ölmessstab. Eine Kraftstoffanzeige war damals sowieso unüblich, Fahrzeugheizungen kamen erst in den 1930er Jahren auf. Die Konstruktion ist simpel, fast alle Reparaturen können ohne Spezialwerkzeuge ausgeführt werden. Ersatzteile waren seinerzeit in jedem Eisenwarenladen in den USA zu bestellen, vieles war auf Lager. Ford erkannte, dass für eine industrielle Massenproduktion alle Bauteile mit gleichbleibend hoher Qualität und minimalsten Toleranzen gefertigt werden müssen, um eine störungsfreie Montage am Fließband realisieren zu können. Hierdurch wurde er zusammen mit Frederick Taylor zu einem Pionier der Qualitätssicherung. Die Modell T waren aufgrund des einfachen Aufbaus, der Serienproduktion mit gleichbleibender Qualität und der hochwertigen Werkstoffe (zum Beispiel vanadiumlegierter Stahl für die Vorderachse) zuverlässiger und haltbarer als die seinerzeit handwerklich produzierten Autos. 

Die Speedster-Version war im frühen zwanzigsten Jahrhundert eine beliebte Wahl für Enthusiasten, die mehr Dynamik und Geschwindigkeit von ihrem Auto erwarteten. Durch eine leichtere Karosserie und ein stromlinienförmigeres Design übertraf das Modell T Speedster die Standardversionen, die hauptsächlich als praktische Fahrzeuge eingesetzt wurden. Dieses Exemplar mit seiner markanten, spitzen Nase, den Holz- und später den Drahträdern und den zwei Ledersitzen verkörpert den Pioniergeist des Automobils in seiner reinsten Form. Zu einer Zeit, als die Straßen größtenteils aus Sand und Kopfsteinpflaster bestanden, war dies ein Auto für den abenteuerlustigen Fahrer. 

Quellen:  https://de.wikipedia.org/wiki/Ford_Modell_T

                https://www.classiccar-auctions.com/de/lot-details/28104/ford-t-speedster-1913 

Videos: The Surprising Story of the 1913 Model T Speedster 

             1913 Model T Speedster - driving 

 

Es ist ein sehr schönes Modell und nicht überaus schwer zu bauen - allerdings hätte man doch so manches Detail besser gestalten bzw. nicht weglassen dürfen. Dieser Klassiker gehört fast in jede Sammlung - und ich ließ es mir nicht nehmen, diesen "Urvater" der Automobile in einen entsprechenden Rahmen zu setzen.






















 

Barbapapa - Steinskulptur

Barbapapa ist die Bezeichnung einer Reihe von Kinderbuch- und Zeichentrick-Figuren, die 1970 in Paris von der französischen Architekturstudentin Annette Tison (1942–2010) und dem amerikanischen Biologielehrer Talus Taylor (1929–2015) entwickelt wurden.

Der Name leitet sich vom französischen Wort für Zuckerwatte (barbe à papa ‚Papas Bart‘) ab.


 

Die Familie besteht aus den Eltern und sieben Kindern, denen jeweils eine herausstechende Charaktereigenschaft zugewiesen ist:

  • Barbapapa: rosa, Vater
  • Barbamama: schwarz, Mutter

Mädchen:

  • Barbabella: lila, eitel
  • Barbaletta: orange, belesen
  • Barbalala: grün, musikalisch

Jungen:

  • Barbarix: blau, Wissenschaftler, kreativ
  • Barbawum: rot, sportlich, spielt Detektiv und besitzt den Hund Lolita
  • Barbabo: schwarz und behaart, Künstler
  • Barbakus: gelb, Tier- und Naturfreund

Die Idee für Barbapapa entstand bei einer zufälligen Begebenheit am 19. Mai 1970 im Pariser Jardin du Luxembourg. Bei einem Parkspaziergang mit Annette Tison hörte Talus Taylor ein Kind seine Eltern nach etwas wie „Baa baa baa baa“ fragen. Kein Französisch verstehend, fragte er Tison, was die Worte bedeuten. Sie erklärte, dass das Kind « barbe à papa » (deutsch: Zuckerwatte) haben wolle. Später begann das Paar in einem Restaurant auf der Tischdecke eine von Zuckerwatte inspirierte rosafarbene runde Figur zu zeichnen. Als Namen verwendeten sie „Barbapapa“. Die beiden Autoren der Figuren heirateten einige Zeit später und schufen elf Bücher über die Barbapapas.

Das erste Barbapapa-Buch wurde 1970 veröffentlicht. Die deutsche Erstausgabe erschien 1979 im Stalling Verlag Hamburg. Mittlerweile sind die Barbapapa-Bücher in über 30 Sprachen übersetzt worden. 

Ausgehend von den Comics wurde 1973 eine französisch-japanische Zeichentrickserie mit 45 Folgen à fünf Minuten produziert. Die deutsche Erstausstrahlung der ersten Folge wurde am 5. November 1974 auf ARD und später im ZDF, im ORF 1, im HR-Fernsehen, im Kinderkanal, in RTL Television und in Junior gesendet. Sämtliche Charaktere wurden vom Synchronsprecher und -regisseur Peter Kirchberger gesprochen. Diese erste Serie ist unter dem Titel Barbapapa Classics und Barbapapa Classics 2 auf DVD erschienen. In etlichen der Folgen werden gesellschaftskritische Themen wie Umweltverschmutzung, Flächenverbrauch, Verkehr, Walfang etc. behandelt.  

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Barbapapa 

Videoclip: Barbapapa - Trailer (Deutsch) 

Die Idee kam mir, nachdem ich immer wieder "Wandersteine" bemalt und ausgelegt hatte. Ich hatte noch Steine zuhause und die Form erinnerte mich an Barpapapa. Also suchte ich mir Steine für die ganze Familie zusammen und machte eine kleine Steine-Barbapapa-Hommage auf einer Holzscheibe. Es hat unheimlich Spaß gemacht und ist sehr dekorativ . . .