Freitag, 3. Juni 2016

Republic F-84F Thunderstreak - Airfix 1/72

Die Republic F-84 war ein einstrahliges Kampfflugzeug aus US-amerikanischer Produktion, das während der Zeit des Kalten Krieges im Einsatz war. Es wurde von der Republic Aviation Company in drei verschiedenen Ausführungen hergestellt: als F-84B/C/D/E/G Thunderjet mit ungepfeilten Flügeln, als F-84F Thunderstreak mit gepfeilten Flügeln und als Aufklärer RF-84F Thunderflash.


Die F-84 wurde auch an viele befreundete Nationen geliefert, darunter ab 1957 rund 450 Jagdbomber F-84F und 108 Aufklärer RF-84F an die Luftwaffe der Bundesrepublik Deutschland. Diese gab ihre Maschinen bis Mitte der 60er-Jahre zugunsten der F-104 an ausländische Luftstreitkräfte ab. Bei der griechischen Luftwaffe waren noch bis 1991 drei Maschinen der Aufklärerversion RF-84 im Einsatz. Die US Air Force ersetzte Mitte der 1960er-Jahre das Muster durch die F-100 Super Sabre und gab die F-84 an die National Guard weiter. Dort wurden die letzten Maschinen dieses Typs schon im Jahre 1971 endgültig ausgemustert.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Republic_F-84

Videos: Republic F-84F Thunderstreaks Go To The Netherlands (1955)

             West German Luftwaffe 'Invades' East Germany 1961 


Dieses von mir in den 70er Jahren gebaute Modell hatte durch Sonneneinstrahlung, Wärme und trockene Luft schwere Schäden erlitten, die eine dringende Restauration erforderlich machten. Leider ist durch die oben erwähnten Einflüsse auch das Plastik sehr spröde geworden, was es sehr schwer machte alle Schäden wirklich zu beseitigen . . . aber ich gab mein Bestes . . .






















. . . und so sah das Modell vor der Restaurierung aus :








Pitcairn PCA-2 Autogiro - LF models 1/72

Die Pitcairn PCA-2 war ein von Harold F. Pitcairn in den Vereinigten Staaten in den frühen 1930er Jahren entwickelter Autogyro. Es war das erste Autogyro-Design, das in Serienproduktion ging und in größeren Mengen verkauft wurde. . Es hatte ein für diese Epoche herkömmliches Design. Ein flugzeugartiger Rumpf mit zwei offenen Cockpits in Tandem-Anordnung mit einem in der Rumpfnase montierten Sternmotor. Der Auftrieb wurde von dem Vier-Blatt-Hauptrotor erzeugt. Die kurzen Tragflächenstummel waren in Tiefdecker-Bauweise angebracht und hatten kleine Steuerflächen. Die Winglets an den Flügelspitzen sorgten für zusätzliche Stabilität.

 

Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Pitcairn_PCA-2

Videos: Miss Champion Pitcairn PCA-2 Autogiro at Oshkosh 2005

             Pitcairn Autogiro 

Der kleine Resinbausatz hat durch Hitze und Sonneneinstrahlungerheblich gelitten und muß demnächst restauriert werden.








 Thanks for watching ! -  Danke für's Anschauen !

Donnerstag, 2. Juni 2016

Kamov Ka-15 NH 'Hen' agricultural - Amodel 1/72

Der Kamov Ka-15 (russisch Камов Ка-15, NATO-Codename: Hen, deutsch Henne/Huhn) ist ein zweisitziger Mehrzweckhubschrauber des sowjetischen Hubschrauberherstellers Kamov. Er flog erstmals 1953 und war über viele Jahre im zivilen und militärischen Einsatz.

Bildquelle: http://ram-home.com/ram-old/ka-15m.html

Der Ka-15 war der erste Typ Kamovs, der in Serienproduktion ging. Der Konstrukteur Nikolai Iljitsch Kamov erfüllte mit seinem Konzept des Koaxialrotors ohne Heckrotor die Anforderungen der sowjetischen Marine nach geringem Platzbedarf und guter Manövrierfähigkeit.
Wie der Vorgänger Ka-10 hatte die Ka-15 zwei Seitenruder. Sie bot jedoch eine deutlich größere Zuladung und einen wetterfesten, geschlossen Rumpf. Die vorderen Räder des Fahrwerks waren lenkbar. Angetrieben wurde die Ka-15 von einem Sternmotor.
Von der Marine wurde die Ka-15 zur U-Boot-Abwehr eingesetzt. Es wurden außerdem unterschiedliche zivile Versionen gebaut. Es gab Ka-15 als Rettungshubschrauber, als Agrarhubschrauber und auch mit Schwimmern (Ka-15G). Die Version Ka-15M hatte Rotoren aus Verbundwerkstoffen und einen stärkeren Motor mit 206 kW/280 PS. Der viersitzige Nachfolger Ka-18 unterschied sich durch einen größeren Rumpf.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kamow_Ka-15

Videos: Kamov Ka-15
 
             Kamov Ka-15 demonstration
 
             Ка-15. 



Mal was Anderes als die ständigen Militärflieger, und ganz ehrlich, einen solch niedlichen kleinen Helikopter habe ich - außer der FA-330 Bachstelze - noch nicht gebaut ! Schaut man in die Schachtel, dann meint man es mit einem 144er Modell zu tun zu haben. Allerdings fällt auch gleich gravierend auf, daß die vielen kleinen Teile mit extrem dicken Gußgraten regelrecht verschmolzen sind, die Formen einen nicht zu verachtenden Versatz aufweisen und viel "Überguß", der mühsam entfernt werden muß. Der klare Gußast mit den verschiedenen Fensterteilen war bei meinem Kit extrem schlierig, dick und trüb. Deshalb entschied ich mich dazu, die kleineren Fenster mit dünnen Plastikteilen bzw. Krystal Klear zu ersetzen. Während des Baus wurde schnell klar, daß die Kleinteile zumeist unbrauchbar waren und durch scratch-Teile ersetzt werden mußten. So verzögerte sich die Bauphase um gut das Doppelte. Auch mußte extrem gespachtelt und geschliffen werden, um zumindest die Rumpfhälften passend hinzubekommen. Die Decals waren dafür von höchster Güte, auch wenn sie von der Größe her nicht unbedingt stimmig wirkten. Alles in Allem ein Bausatz, der zwar sehr zu gefallen weiß (zumindest das Ergebnis), in den aber eine Menge Zusatzarbeit und Scratch-Können investiert werden muß. Amodel muß sich in Zukunft etwas einfallen lassen, um "brauchbare" Modellbausätze zu produzieren. Immerhin sind diese Bausätze auch nicht gerade günstig . . .