I attach great importance to the
statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a
faithful reproduction of the models. A political attitude can and
should not be derived from it. The generally applicable laws and
regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore
be satisfied.
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Ich
lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit (
Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle
dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht
davon abgeleitet werden.
Den allgemein geltenden Gesetzen und
Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber
eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
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Die ersten britischen Bombenangriffe bei Nacht auf Ziele in
Deutschland zwangen die Luftwaffe dazu, Nachtjagdverbände aufzustellen.
Im November 1940 begann die I./NJG 2
damit, Fernnachtjagd über Ostengland zu fliegen, um die Operationen der
RAF-Nachtbomber zu stören. Für diese Einsätze standen schwarzlackierte
Ju 88 C-2 und C-4 zur Verfügung, die noch keine Radaranlagen besaßen. Im
Oktober 1941 wurde die Fernnachtjagd über Nordengland beendet, die
I./NJG 2 verlegte an das Mittelmeer. Ab Oktober 1941 flogen Ju 88-C-2-
und C-4-Nachtjäger der I./NJG 2 Begleitschutz für Mittelmeergeleitzüge
und Transportflugzeuge von Flugplätzen in Sizilien aus.

Die ab 1942 zunehmenden nächtlichen Bombenangriffe der RAF
erforderten eine verbesserte Nachtjagd. Ju 88 C-6 wurden als Nachtjäger
eingesetzt und mit der jetzt in Form des Funkmessgerätes FuG 212 Lichtenstein C zur Verfügung stehenden Radartechnologie ausgerüstet.
Auch die im Mittelmeerraum operierenden Maschinen wurden zurückbeordert und der Reichsverteidigung unterstellt.
Verglichen mit dem zweiten weitverbreiteten zweimotorigen Nachtjäger, der BF 110,
hatte die Ju 88 bei gleicher Geschwindigkeit und schlechterer
Wendigkeit den Vorteil der größeren Reichweite und Flugdauer. Daher war
sie für die Verfolgungsnachtjagd gut geeignet: vom Bodenradar wurde sie
in den Bomberstrom geleitet und suchte dann mit Hilfe des Bordradars
ihre Ziele.
Am 9. Mai 1943 startete die Ju 88 R-1 D5+EV, WNr 360043 im norwegischen Kristiansand und landete unter ungeklärten Umständen auf dem RAF-Stützpunkt Dyce (heute Flughafen Aberdeen International). Diese Maschine der IV./NJG 3
war mit dem Funkmessgerät FuG 202 Lichtenstein B/C ausgestattet. Dessen
Untersuchung ermöglichte es Technikern der RAF, wirksame Störmaßnahmen
gegen das deutsche Radar zu entwickeln.
Umgekehrt wurde aus einem am 3. Februar 1943 bei Rotterdam abgestürzten britischen Bomber das Versuchsmodell eines H2S-Radars geborgen. Nach der Untersuchung des „Rotterdam-Geräts“ entwickelten deutsche Techniker das passive FuG 350 „Naxos“, das auf die Wellen des H2S ansprach und die Nachtjäger direkt zu den damit ausgestatteten Bombern führte. Ebenso wurde das FuG 227 „Flensburg“ konstruiert, welches das britische „Monica“-Heckwarnradar
anpeilte. Die Verluste der RAF stiegen an. Als am 13. Juli 1944
irrtümlich die Ju 88 G-1 4R+UR der 7./NJG 2 – ausgerüstet mit den
Nachtjagdgeräten FuG 350 Z, FuG 227 und dem bisher nicht gestörten
FuG 220 Lichtenstein SN 2 – auf dem britischen Stützpunkt Woodbridge landete, erkannte die RAF, wie die Nachtjäger die Bomber orteten, und traf Gegenmaßnahmen.
Die neueste Generation der viermotorigen britischen Nachtbomber
war schneller geworden, der Geschwindigkeitsvorteil der Ju 88 C-6 war
Ende 1943 nur noch gering. Eine Zwischenlösung war die schnellere
Ju 88 R-2, eine wirkliche Antwort war dann Mitte 1944 die Ju 88 G-6 mit
dem neuen Bordradar FuG 220 SN 2, das allerdings ab Ende 1944 von den
Briten gestört wurde.
Inzwischen waren die Nachtjäger zu Gejagten geworden: Mit
modernsten Zentimeterwellen-Radaranlagen bestückte Fernnachtjäger der
RAF vom Typ de Havilland DH.98 Mosquito waren in den Bomberströmen auf der Jagd oder lauerten nahe den erkannten Fliegerhorsten auf landende Maschinen.
1943 wurden die Nachtjäger Ju 88 und Bf 110 auch bei Tag für die
Reichsverteidigung eingesetzt. Ihre Aufgabe war unter anderem die
Sicherung der Grenzen außerhalb der Haupteinflugrouten der alliierten
Bomberströme, um versprengte Einzelmaschinen auf dem Rückflug
abzufangen. Da die Luftwaffe die Bombardierung der deutschen Städte
unter allen Umständen zu verhindern suchte, wurden die Nachtjäger aber
auch gegen Bomberformationen eingesetzt. Bei diesen für sie ungewohnten
Einsätzen erlitten sie schwere Verluste und viele der auf die Nachtjagd
spezialisierten Besatzungen wurden abgeschossen. Mit dem Erscheinen der
USAAF-Begleitjäger wurden die Verluste zu hoch, und die Operationen
wurden eingestellt.
Unter dem Decknamen „Unternehmen Gisela“ starteten Teile der NJG 2, NJG 3, NJG 4 und NJG 5
in der Nacht vom 3. zum 4. März 1945 zu einer letzten Fernnachtjagd. 99
bis 142 Ju 88 G verfolgten einen Verband von etwa 200 RAF-Bombern bis
zu deren Basen in England. Obwohl beim Einsatz selbst Funkstille
befohlen war, waren der RAF durch entschlüsselte Meldungen die
Vorbereitungen der Operation bekannt. Als die Bomber landeten, warfen
die Ju 88 Düppel
ab, um das britische Radar zu stören, und schossen etwa 22 der Bomber
ab. Die Verluste der Nachtjäger waren untragbar: Einige Ju 88 hatten
Bodenberührung bei den Angriffen in niedriger Höhe und zerschellten,
mindestens drei wurden von britischen Nachtjägern abgeschossen, andere
gingen durch technischen Defekt oder wegen Treibstoffmangel auf dem
Rückflug verloren: 21 der gestarteten Ju 88 kehrten nicht zurück.
In den letzten Monaten des Krieges war die Nachtjagd kaum noch zu
sinnvollen Operationen fähig: Die Vorwarnzeit durch Bodenradar war nach
dem Verlust Frankreichs zu kurz geworden, um die Nachtjäger rechtzeitig
in Abfangposition zu dirigieren, die RAF hatte ihre Radarstörmethoden
perfektioniert, und der Mangel an Flugbenzin machte es unmöglich, mehr
als einen kleinen Teil der verfügbaren Maschinen einzusetzen. Im
verzweifelten Versuch, die vorrückende Rote Armee
zu behindern, flogen die Nachtjäger des Typs Ju 88 G daher ihre letzten
Einsätze als Nachtschlachtflugzeuge gegen Bodenziele im Osten.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Junkers_Ju_88
Von mir gemaltes Ölbild - wurde aber auch gleich nach der Fertigstellung verkauft.