Dienstag, 31. Mai 2016

Nord Aviation N 2501D Noratlas - Heller 1/72

Aufgabe der drei Lufttransportgeschwader der Luftwaffe der Bundeswehr (LTG 61, LTG 62 und LTG 63) sind der Transport von Material und Soldaten sowie das Absetzen von Fallschirmjägern. Die Luftwaffe flog mit der Nord 2501 auch diverse humanitäre Hilfseinsätze, so 1960 nach dem Erdbeben von Agadir, 1962 beim Sturmflut-Einsatz (Abwurf von Sandsäcken auf Wangerooge), 1965 in Algerien und Mauretanien, 1968 in Sizilien, 1969 in Algerien und Tunesien sowie 1963, 1966 und 1970 in der Türkei.

 

Die Variante Nord 2501 war nach dem Krieg das erste fabrikneu beschaffte Transportflugzeug der deutschen Luftwaffe und wurde in Deutschland in Lizenz von den Vereinigten Flugtechnischen Werken (VFW) und dem Hamburger Flugzeugbau (HFB) gebaut. Am 9. September 1958 wurde die erste Nord Aviation Noratlas 2501 aus deutscher Lizenzproduktion der Luftwaffe übergeben. Es gab jedoch über das normale Maß hinaus Schwierigkeiten mit den 20 Maschinen, die aus französischer Fertigung an die Bundeswehr geliefert worden waren. Nach einem Bericht des Magazins Der Spiegel aus dem Jahr 1958 wurden Mängel an den Maschinen festgestellt, die ein zeitweiliges Flugverbot nach sich zogen: Das Flugverbot für diese Maschinen wurde verhängt, weil die Kraftstofftanks gelegentlich Risse hatten, Leitungen brachen, Steuerungsorgane versagten und Funkanlagen ausfielen; die Röhren stammten offenbar aus französischen Beutebeständen des letzten Krieges, jedenfalls trugen sie den Prüfstempel des großdeutschen Reichsluftfahrtministeriums.

In den Jahren 1968 bis 1971 wurde die Nord 2501 von der Transall C-160 abgelöst – einem deutlich leistungsstärkeren Nachfolger mit wesentlich höherer Nutzlast. Acht der ausgemusterten Bundeswehr-Maschinen gingen an Israel. Die israelischen Noratlas bildeten das Rückgrat der taktischen Lufttransportflotte während des Sechstagekrieges und des Jom-Kippur-Krieges. Zwölf Luftwaffe-Maschinen gingen 1968 nach Portugal, das sie in den Kolonialkriegen in Angola und Mosambik einsetzte.
Bis 1974 flogen noch fünf Noras als Hörsaalflugzeuge bei der Waffenschule 50 in Fürstenfeldbruck zur Ausbildung der Kampfbeobachter für die F-4F Phantom. Weitere zwei Maschinen flogen noch zeitweise mit Schleppzielen zur Zieldarstellung. Die 99 + 14 beendete am 16. Dezember 1980 die Ära der Nora bei der Luftwaffe.
 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Nord_Noratlas

Videos: Sicherheit Im Lufttransport Noratlas (Bundeswehrfilm ca.1965)

             Hahnweide 2013 Noratlas N-2501 





























N.A. T-6 Havard / Texan - Revell 1/72

Die T-6 war ein einmotoriges Trainingsflugzeug der Zeit des Zweiten Weltkrieges aus US-amerikanischer Produktion, hergestellt von der North American Aviation. Sie wurde zur Ausbildung von Jagdpiloten verwendet. In der USAAF flog sie bis 1948 als AT-6, bei der US Navy unter dem Namen SNJ. In den Ländern des Commonwealth war die Bezeichnung Harvard gebräuchlich. Sie ist bis heute ein beliebtes Ausstellungs- und Kunstflugzeug auf Flugschauen.
Die Bundeswehr erhielt 1957 135 Maschinen aus Kanada zum symbolischen Preis von je einer Mark. So wurde die Texan für die neue westdeutsche Luftwaffe zum ersten Schulflugzeug.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/North_American_T-6

Bild : www.aviation-pics.de - Sammlung Franz Goth 
 
 
 
















N.A. Rockwell OV-10B Bronco - Airfix 1/72

Die North American Rockwell OV-10 Bronco ist ein von zwei Turboproptriebwerken angetriebenes zweisitziges leichtes Beobachtungs-, Angriffs- und Transportflugzeug mit Kurzstart- und Landeeigenschaften.



Eine besondere Erwähnung kommt der OV-10B zu, von denen die Luftwaffe der Bundeswehr gegen Ende der 1960er-Jahre 18 Maschinen bestellt hatte, die als Zielschleppflugzeug dienen sollten.
Diese unterschieden sich deutlich von der OV-10A. Zum einen besaßen sie weder Bewaffnung noch Sensoren, zum anderen war die schwenkbare Frachttür am Rumpfheck durch eine Glaskanzel ersetzt, durch die der entgegen der Flugrichtung sitzende „Operator“, das Schleppziel einsehen und kontrollieren konnte. Das Schleppziel wurde mittels einer Seilwinde gesteuert, die sich im Frachtraum befand. Weiterhin waren die Flugzeuge mit auffälligen orangefarbigen Flächen versehen, die der leichteren Erkennbarkeit des Schleppflugzeugs während der Zielübungen dienen sollten (diese Übungen fanden zum Beispiel mit Flak im Luftraum über/vor dem Übungs- und Flugabwehrschießplatz Todendorf, der der Truppenübungsplatzkommandantur Putlos unterstellt ist, statt).
Später wurden zwölf dieser Maschinen zur OV-10B(Z) umgerüstet. Diese besaß auf dem Rumpf ein zusätzliches General Electric J85-GE-4-Strahltriebwerk, durch das eine um etwa 150 km/h erhöhte Geschwindigkeit, eine um die Hälfte verkürzte Startstrecke und die dreifache Steigrate erreicht werden konnte. Allerdings bereitete dieses Triebwerk immer wieder technische Probleme und hatte zudem einen so immensen Treibstoffverbrauch, dass es später wieder entfernt wurde. 1990 wurden sämtliche OV-10B außer Dienst gestellt.

 Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Rockwell_OV-10

Videos: North American Rockwell OV-10B Bronco - German Air Force Luftwaffe

             North American OV-10 Bronco - Shuttleworth Season Premier Airshow 2019