Donnerstag, 31. Dezember 2020

Lippisch Bombengleiter (Projekt) - Planet Models resin-kit 1/72

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.


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Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
 

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Ein Teil des deutschen Problems in den mittleren bis späteren Jahren des Zweiten Weltkriegs (1943-1945) waren die Schifffahrtswege, auf denen die alliierten Streitkräfte in Europa von Amerika und anderswo aus wieder versorgt wurden. Als solche wurden diese Routen zu Kampfgebieten für deutsche Flugzeuge, Kriegsschiffe und U-Boote, in der Hoffnung, künftige Lieferungen dringend benötigter Kriegsgüter zu zersprngen oder zu stoppen. Mit diesem Gedanken kamen mehrere neuartige Ansätze deutscher Flugzeugingenieure wie Alexander Lippisch, um Bombensysteme zur Bekämpfung von Oberflächenschiffen zu entwickeln. Das lippische "Gleiter Bombenflugzeug" - oder "GB" - war eine der beworbenen Lösungen, aber vor dem Kriegsende wurde es nicht verwirklicht. 

 


 Der Zweck des GB-Entwurfs bestand darin, die Luftwaffe mit einer kostengünstigen Lösung zu versorgen - das Flugzeug trug kein internes Triebwerk, kein aufwendiges Cockpit und stützte sich auf grundlegende Aerodynamik und Steuerung, um die Mission durchzuführen. Im Kern war es ein Bombenflugzeug, das für seine Reise zum Ziel an einem "Mutterschiff" befestigt werden sollte. Flugzeuge wie die Junkers Ju 88 / Ju 188 oder ein ähnlicher Bomber sollten als Träger fungieren. Sobald sich das Gespann dem Zielgebiet näherte, sollte der GB ausgeklinkt werden , wobei der Pilot die Hochgeschwindigkeits-Sturzaktion und die Bombenabgabe von dort aus steuern sollte. Seine Rückkehr sollte sich auf die inhärenten Eigenschaften des Segelflugzeugs stützen, da zu diesem Zeitpunkt tatsächlich keine Methode zur offiziellen Wiederherstellung geplant war - dies hätte den GB mit Sicherheit in Bezug auf Reichweite und taktischen Wert eingeschränkt, wenn er im Krieg eingesetzt worden wäre. Das Design des GB war ziemlich einfach und doch einzigartig. Der Pilot wurde in einer Rumpfkapsel im Cockpit untergebracht. Das hintere Ende des Pods enthielt einen nach hinten verlaufenden Vorbau, der zu den Hecksteuerflächen führte. Die Oberflächen umfassten vier Ebenen, die in einem kreuzförmigen Muster angeordnet waren und grundlegende Flugsteuerungen boten. An der Rumpfkapsel waren gepfeilte Tragflächen angebracht, die den Auftrieb gaben und die anderen erforderlichen Flugsteuerungen hinzufügten. Da das Flugzeug aus eigener Kraft in ein freundliches Gebiet zurückgleiten sollte, konnte der Rumpf recht kompakt gehalten werden und es wurde kein Fahrwerk eingebaut (die Landung sollte über eine Bauchrutsche auf offenem Feld erfolgen). Eine große Bombe - im Bereich von 1.000 kg - würde unter den Rumpf der GB gehängt und über dem Ziel ausgeklinkt werden. Theoretisch sollte der GB-Angreifer in einer Höhe von etwa 8.000 Metern vor dem Zielgebiet ausgeklinkt werden. Das Stürzen aus dieser Höhe ermöglichte es dem GB,
Geschwindigkeiten von mehr als 800 Meilen pro Stunde zu erreichen, vorausgesetzt, die Flugzeugzelle konnte den damit verbundenen Drücken standhalten. Die Freigabe des Flugzeugs würde etwa 10 Kilometer vom betreffenden Ziel entfernt erfolgen, und sobald die Bombenlast den Sturzbomber nicht mehr gewichtsmäßig belastet hätte, würde ein hinter dem Cockpit gehaltener Ballon langsam aufgeblasen und geöffnet, was den Hochgeschwindigkeitssturz des GB in gewissem Maße verzögern würde . Obwohl dieses Lippisch-Design nie gründlich verfolgt wurde, gilt es als einer der einzigartigsten Vorschläge für deutsche Kriegsflugzeuge. Die tatsächliche Wirksamkeit im großen Rahmen des Krieges bleibt der Vorstellungskraft überlassen, aber es gab eindeutig viele Hürden (sowohl technologische als auch betriebliche), die überwunden werden mussten, bevor das GB-Design jemals als realisierbar angesehen werden konnte. Dies zeigte jedenfalls die Verzweiflung der Deutschen, als der Krieg um Berlin herum zu Ende ging. Die jahrelangen konsequenten Erfolge auf (und über) dem Schlachtfeld standen eindeutig dahinter und es stellte sich heraus, dass Designs wie das GB eine Chance hatten, die deutsche Situation zum Besseren zu verändern.

Quelle: https://www.militaryfactory.com/aircraft/detail.asp?aircraft_id=1520


 Das Modell ist sehr einfach und hat nur wenige Teile. Leider hat dieses Modell unter intensiver Sonneneinstrahlung in der Vitrine arg gelitten, weshalb wohl in absehbarer Zeit eine Renovierung erfolgen wird.



















 

Leonardo DaVinci's Luftschraube - Revell Holzbausatz

Die Luftschraube ist ein von Leonardo da Vinci um 1487 bis 1490 in den sogenannten Pariser Manuskripten (Manuskript B, Folio 83v) skizziertes Fluggerät. Das Originalmanuskript befindet sich heute im Bestand des Institut de France in Paris. 

 

Leonardo da Vinci nannte seine Erfindung „Helix Pteron“ (von griechisch έλιξ, helix = Wendel, und pteron = Flügel). Es wendet damit bereits die Prinzipien des Hubschraubers an.

Das Prinzip des Auftriebs in Wendelform war vor Leonardo bereits den Chinesen bekannt, die es schon vor 2500 Jahren im Spielzeug „Fliegender Kreisel“ genutzt hatten. 

Auf einer kreisförmigen Plattform steht in der Mitte eine runde Stange. Sie wird von drei Seiten durch schräge Träger aus Schilfholz abgestützt, an deren oberen Enden ein Rundholz sitzt, das in der Mitte ein rundes Loch für die Stange hat. Die Wendel aus Leinentuch, mit einem Durchmesser von rund fünf Metern, wird durch Eisendrähte mit einem Ring verbunden, der sich um die Plattform dreht. Angetrieben wird die Schraube durch vier auf der Plattform stehende Personen, die im Kreis laufen.  

Leonardos Erfindung konnte nicht verwirklicht werden, weil ihm ein angemessen leichtes, stabiles Material und ein starker Antrieb fehlte, der leistungsfähig genug war, größere Massen in die Luft zu heben. Es dauerte noch etwa 450 Jahre, bis der erste wirkliche Hubschrauber entwickelt war. Allerdings war ein Teilaspekt des Auftriebprinzips entdeckt.

Richtig war sein Satz: „Wenn dieses Instrument in Schraubenform gut gemacht ist, d.h. aus Leinentuch und seine Poren mit Kleister verstopft, und wenn man es dazu bringt, sich schnell zu drehen, so stellt sich heraus, dass diese Schraube in der Luft als Flügel wirkt und sehr hoch steigt.“

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Luftschraube_(Leonardo_da_Vinci)

Video: The Dream of Flight according to Leonardo da Vinci - Le Rêve du Vol 

Als Hubschrauberfan bekam diesen Bausatz meine damalige Frau von mir geschenkt.


 




Lavotchkin La-7 Ivan Kojedub - KP models 1/72

Die Lavotschkin La-7 (russisch Лавочкин Ла-7) ist ein sowjetisches Jagdflugzeug des Zweiten Weltkrieges. Sie war eine Weiterentwicklung der La-5FN mit dem Ziel, bei gleichem Motor ein Flugzeug mit besseren Flugleistungen zu schaffen. 


Wie schon bei der Konzipierung der LaGG-3 zur La-5, so versuchte man auch hier durch einige günstige aerodynamische Änderungen sowie Gewichtseinsparungen die Geschwindigkeit zu erhöhen. Im Gegensatz zur La-5 bekam die La-7 gänzlich schließende Fahrwerksverkleidungen, die Lufteinläufe wurden ins Innere und der Ölkühler nach hinten unter die Pilotenkabine verlegt. Die Bewaffnung wurde ebenfalls verstärkt, die Inneneinrichtung der Kabine überarbeitet.

Die Entwicklung begann 1943/44 unter der Bezeichnung La-120 und ab Mitte 1944 erhielten die Fronteinheiten die ersten Maschinen. Der erfolgreichste alliierte Jagdflieger des Zweiten Weltkrieges, Iwan Koschedub, flog ebenfalls die La-7 und erzielte damit die letzten seiner insgesamt 62 Luftsiege, darunter einen über eine Me 262. Seine Maschine kann im Zentralen Museum der Luftstreitkräfte der Russischen Föderation in Monino besichtigt werden. Eine weitere La-7 befindet sich im Museum Prag/Kbely in Tschechien, wo dieser Typ unter der Bezeichnung S-97 bis 1950 geflogen wurde.

Die La-7 war das letzte in Holz/Metall-Gemischtbauweise hergestellte Kampfflugzeug Lavotschkins und das leistungsfähigste von der UdSSR im Zweiten Weltkrieg eingesetzte dieser Art. Insgesamt wurden 5753 La-7 in den Flugzeugwerken Moskau und Jaroslawl hergestellt. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Lawotschkin_La-7

Iwan Nikitowitsch Koschedub (russisch Иван Никитович Кожедуб, wiss. Transliteration Ivan Nikitovič Kožedub; * 8. Juni 1920 in Obraschijewka, Gouvernement Tschernigow, Ukrainische SSR; † 8. August 1991 in Moskau, Sowjetunion) war ein sowjetischer Pilot, Marschall der Flieger und dreifacher Held der Sowjetunion.  

 Nach seiner Ausbildung an einer Berufsschule für Chemie und Technologie trat er 1940 der Roten Armee bei, erhielt seine Pilotenausbildung 1941 an der Tschugujewer Militärflugfachschule und arbeitete dort anschließend als Fluglehrer.

Im November 1942 wurde er, im Rahmen des Deutsch-Sowjetischen Krieges, zur Front versetzt, wo er bald in erste Luftkämpfe verwickelt wurde. Koschedub errang in 326 Einsätzen, die er vorwiegend mit Lawotschkin La-5 oder La-7 flog, bei 120 Luftkämpfen 62 bestätigte Luftsiege, darunter gegen ein Strahlflugzeug Me 262. Er war damit der erfolgreichste sowjetische (und alliierte) Jagdflieger im Zweiten Weltkrieg. Den Großteil seiner Abschüsse (45) erzielte er auf der La-5. Er wurde dreimal als Held der Sowjetunion ausgezeichnet (4. Februar 1944, 19. August 1944 und 18. August 1945), beim letzten Mal bei gleichzeitiger Beförderung zum Major, wobei er bereits seit August 1944 als stellvertretender Kommandeur des 176. Gardejagdfliegerregiments im Range eines Hauptmanns stand.

Nach dem Krieg studierte Koschedub 1949 an der Militärakademie der Luftstreitkräfte in Monino.

Im Koreakrieg befehligte er als Kommandeur die 324. Jagdfliegerdivision.

1956 absolvierte er die Militärakademie des Generalstabes der Streitkräfte der UdSSR „K.J. Woroschilow“ und wurde mehrmals Deputierter des Obersten Sowjets. Seit 1964 war er 1. Stellvertreter des Chefs der Fliegerkräfte eines Militärbezirks.

Nach seiner Beförderung zum Generaloberst im Jahre 1970 wechselte er 1971 in die Führung der Luftstreitkräfte. Seit 1978 war er in der Gruppe der Generalinspekteure des Ministeriums für Verteidigung der UdSSR tätig. 1985 wurde er zum Marschall der Flieger befördert. Koschedub starb 1991 und wurde auf dem Moskauer Nowodewitschi-Friedhof beigesetzt.

Koschedub verfasste zwei autobiografische Bücher. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Iwan_Nikitowitsch_Koschedub

 

Seit Jahren lag dieser Bausatz bei mir im Keller und ich wußte damit nichts anzufangen - mir fehlten die Ideen. Doch dann bekam ich die Aufgabe berühmte Jagdpiloten und ihre Flugzeuge im Modell darzustellen, und so stolperte ich über Koschedub. Er flog verschiedene La-7 mit unterschiedlichen Bemalungen und Markierungen, und so hielt ich mich an ein Foto, das ihn mit seiner La-7 auf einem russischen Feldflugplatz zeigt. Somit war die Idee für ein Diorama geboren . . .




























. . . hier noch ein paar Impressionen von der Entstehung des Dioramas :




(das Buch dient nicht als Referenz - es ist lediglich zum Beschweren für die aufgeklebte Grasmatte gedacht)








Danke für's Anschauen - ich hoffe es gefällt.